Zwei Bezirke, eine Kammer
Landwirtschaftskammern Hartberg und Fürstenfeld fusionieren ab 1. Juli.
Grundsätzlich ist man sich bereits seit dem Vorjahr einig, nun sollen nächste Woche die endgültigen Beschlüsse in den Bezirksbauernkammern Hartberg und Fürstenfeld für eine Zusammenlegung gefasst werden. Als Termin dafür fix ist der 1. Juli, wie der Hartberger Kammerobmann Johann Reisinger erklärt: "Wir verhandeln seit Mitte Mai 2011 ohne viel Tamtam."
Künftig wird es nur mehr einen Kammerstandort für beide Bezirke in Hartberg geben, in die auch die Fürstenfelder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übersiedeln werden. Kündigungen soll es nicht geben. "In Fürstenfeld bleibt nur ein Büro als Außenstelle, das nach Bedarf besetzt sein wird", sagt der Fürstenfelder Landwirtschaftskammerobmann Kurt Tauschmann. Er bleibt vorerst in seinem Amt. Sollten allerdings auch auf Verwaltungsebene die beiden Bezirke fusioniert werden, sieht er seine Aufgabe als beendet an: "Es kann nur einen Chef geben."
Intern habe es zwar so manche Diskussion mit den Funktionären gegeben, bestätigen beide Kammerobmänner. Im Grund laufe aber alles reibungslos. In den nächsten Monaten sollen weitere Details verhandelt werden. Tauschmann: "Wichtig ist, dass auch jene Bauern, die nicht so mobil oder mit dem Internet vertraut sind, weiterhin die gleiche Qualität bei der Betreuung haben."
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FAKTEN
Das Land kürzt die Finanzierung der Landwirtschaftskammer heuer um 3,5 Millionen Euro, die eingespart werden müssen.
Weitere Kammern, die zusammengelegt werden: Feldbach und Radkersburg, Judenburg und Knittelfeld sowie Bruck, Leoben und Mürzzuschlag.









