"Luft wie ein Müllkübel"
Die Feuerwerke zu Silvester ließen die Feinstaubwerte in Hartberg in die Höhe schnellen. Der Spitzenwert war eineinhalb Mal höher als erlaubt.

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Die Feinstaubbelastung war zum Jahreswechsel nicht nur in Graz, sondern auch in der Bezirkshauptstadt groß. Liegt der Grenzwert normalerweise bei 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft, verzeichnete die Messstation am Neujahrstag einen Spitzenwert von 125 Mikrogramm. Die Gesamtrechnung für den Tag war hingegen nicht so schlecht, wie Hans Rieger, Umweltreferent in Hartberg, sagt.
"Nach den Feuerwerken war die Belastung kurzfristig sehr hoch, sie ist aber relativ schnell wieder abgefallen", so Rieger. Zurückzuführen sei dies vor allem auf die günstige Wetterlage, die vorgeherrscht habe. "Durch einen leichten Wind war eine Verfrachtung möglich", erklärt der Umweltreferent.
Chemie
Schlecht war die Luft in der Silvesternacht aber nicht nur ob des Feinstaubs. "Die Farben am Himmel entstehen durch reine Chemie. Diese kommt in die Luft, wir atmen sie ein", erinnert Rieger und fügt hinzu, dass die Luft an solchen Tagen "wie ein Müllkübel" sei.
Zwar war die Belastung im Vergleich zu anderen steirischen Städten nicht die höchste, in Summe wird sie aber immer mehr. "Es wird definitiv mehr in die Luft geschossen als früher", meint Rieger. Grund dafür seien nicht zuletzt die Billigimporte aus China, ist sich der Umweltreferent sicher.
Südwind
Nach dem Ausreißer zum Jahreswechsel waren die Werte am Montag wieder im grünen Bereich. "Wir haben keine Inversionslage und es weht derzeit auch ein leichter Südwind", ist Rieger froh, dass die Belastung in der Bezirkshauptstadt wieder zurückgegangen ist.








