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    Zuletzt aktualisiert: 09.08.2011 um 20:30 UhrKommentare

    Heimische Nattern sind wichtige Nützlinge

    Trifft man im Bezirk auf Schlangen, handelt es sich dabei meistens um ungefährliche Nattern. Kreuzottern kommen vor allem in höheren Lagen vor. Fühlen sie sich bedroht, beißen sie zu.

    Auf Kreuzottern trifft man meist in Höhen von mehr als 1000 Metern

    Foto © APAAuf Kreuzottern trifft man meist in Höhen von mehr als 1000 Metern

    Begegnungen mit heimischen Schlangen werden in letzter Zeit häufiger gemeldet. Erst vergangene Woche wurden zwei Mädchen in Oberösterreich und Salzburg von einer Kreuzotter gebissen. Im Vorjahr gab es einen solchen Zwischenfall auch im Hartbergerland. In der Regel sind die Tiere allerdings harmlos, kommen im Bezirk doch hauptsächlich Nattern vor. Diese sind sogar besonders nützlich.

    "Am häufigsten findet man bei uns die Ringelnatter. In feuchten Gebieten auch die Würfelnatter", erklärt Biologe Hans Rieger. Waren Äskulapnattern früher als Mäusefänger bei fast jedem Haus beheimatet, wurden sie später durch die Katzen verdrängt, wie Rieger weiß. Aber auch heute sind die Nattern, die alle ungiftig sind, wichtige Nützlinge. "Sie klettern beispielsweise in die Gänge, wo junge Ratten leben", erläutert Johannes Gepp vom Institut für Naturschutz und Landschaftsökologie in Graz. Aber auch Heuschrecken und andere Insekten gehören zur Nahrungskette der harmlosen Schlangen.

    Dass sich die Tiere, von denen es zehntausende in der Steiermark gibt, dem Menschen zeigen, ist eher selten. "Am ehesten trifft man sie, wenn sie sich sonnen", sagt Gepp. Achtgeben sollte man hingegen in höheren Lagen. Vor allem nördlich der Mur- und Mürzfurche hat sich die Kreuzotter angesiedelt. "Entdeckt man in einer Höhe von mehr als 1000 Metern eine Schlange, muss man damit rechnen, dass es sich dabei um eine Kreuzotter handelt", meint Gepp.

    Kreuzotter

    Ein Gebiet, in dem die Kreuzotter heimisch ist, ist unter anderem der Wechsel. "Wenn man sich ungeschickt anstellt, kann sie beißen. Tödlich endet dieser Biss bei guter Versorgung aber nie", sagt Rieger und weist darauf hin, dass die Schlangen dem Menschen normalerweise aus dem Weg gehen. "Die Kreuzotter beißt nur dann zu, wenn sie sich irgendwie in die Enge getrieben fühlt", so der Biologe.

    SUSANNE PREISS

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