Jetzt rollt die Dauerwelle an
"Radio Dauerwelle" wurde mit einem Fest offiziell aus der Taufe gehoben. 13 Reporter wollen regelmäßig Beiträge aus der Region ins Netz stellen.
Mit einem Startfest auf der Bezirkshauptmannschaft Hartberg nahm Radio Dauerwelle gestern Abend offiziell seinen Betrieb auf. Das Webradio (www.radiodauerwelle.at) wird von 13 ehemaligen freien Mitarbeitern von Radio Hartberg gestaltet, die sich mit der Schließung "ihres" Radios durch die Gemeinden im Dezember 2010 nicht abfinden wollten. "Am längsten hat die Namensfindung gedauert, dann ging es eigentlich sehr rasch", verriet Redaktionskoordinator Franz Bergmann dem Publikum. Dort saßen auch mehrere Bürgermeister des Bezirks und Hubert Lang, Obmann des Entwicklungsförderungsverbandes, unter dessen Dach Radio Hartberg betrieben worden war. "Es freut mich , dass es Radio Dauerwelle gibt. Ich werde es mit Begeisterung hören", meinte Lang und versuchte damit einen Schlussstrich unter die Missstimmung nach dem Aus im Vorjahr zu ziehen.
Finanziell soll Radio Dauerwelle auf sparsamer Flamme laufen. Bis auf einen bescheidenen Spesenersatz für die ehrenamtlichen Mitarbeiter fallen keinerlei Kosten an, betonte Franz Morgenbesser, der das Projekt technisch und kaufmännisch betreut. Die Infrastruktur stellt er mit seiner Softwarefirma bereit, Einnahmen sollen künftig über Werbung hereinkommen. Das Potenzial dazu sei im Bezirk vorhanden, ist er überzeugt.
Seit zweieinhalb Monaten läuft die Dauerwelle mittlerweile im Probebetrieb. Inzwischen haben die 13 Reporter 75 Beiträge ins Netz gestellt und es gibt 80 registrierte Nutzer.







