"Wie ein Duell gegen Bayern München"
Hartbergs Volleyball-Herren empfangen heute um 19 Uhr (BSZ) die hotVolleys aus Wien.
VOLLEYBALL. "Da habe ich einen wichtigen Termin im Wiener Budocenter." Das ist die Antwort von Hartberg-Trainer Michael Horvath, wenn man ihn danach fragt, was er am kommenden Mittwoch um 19 Uhr macht. Da steht nämlich das dritte Spiel des Viertelfinal-Play-offs (Best-of-three) zwischen hotVolleys und Hartberg auf dem Programm - vorausgesetzt, die Oststeirer setzen sich heute um 19 Uhr vor eigenem Publikum gegen die Wiener durch.
Am vergangenen Samstag gewann der Rekordmeister die erste Begegnung mit 3:1 in Sätzen. "In den ersten beiden Sätzen haben wir uns nicht zugetraut, dass wir die hotVolleys schlagen können. Aber in den Sätzen drei und vier haben wir eine starke Leistung abgeliefert und auf Augenhöhe gespielt", sagt Horvath, der erneut auf seinen gesamten Kader zurückgreifen kann. "Wenn wir im Heimspiel da anschließen, werden wir reüssieren."
Vor allem das eigene Publikum soll das Team rund um Kapitän Stefan Loder zum Sieg treiben. Dass diese in Massen in die Halle stürmen, liegt auf der Hand. "Wir haben seit mehr als fünf Jahren nicht mehr gegen die hotVolleys gespielt. Sie sind das Aushängeschild in Österreich. Das ist für uns wie ein Duell gegen Bayern München im deutschen Fußball", erklärt Horvath. "Unsere Fans können uns wie schon im Europacup gegen Rottenburg zur Sensation verhelfen. Das wäre ein echter Meilenstein."
Zwei Siege (heute und Mittwoch) würden das Triple perfekt machen. Der dritte Europacupeinzug in Folge, noch dazu mit einem Erfolg über die hotVolleys, würde auch über das Cupfinal- und Europacup-Out hinwegtrösten. MICHAEL LORBER









