Ärger mit Radio-Förderung
Nach Aus für Radio Hartberg droht Gemeinden Rückforderung von Förderung. Webseite wird daher vorerst nicht abgeschaltet.

Foto © Weichselbraun
Während Radio Dauerwelle (www.radiodauerwelle.at) dieser Tage einen ersten selbst produzierten Testbeitrag ins Netz gestellt hat, kämpft der Entwicklungsförderungsverband (EV) mit den finanziellen Konsequenzen der Auflösung von Radio Hartberg. So droht wegen des frühzeitigen Endes die Rückforderung einer Förderung über mehrere 10.000 Euro. "Wir sind dahinter, dass das nicht schlagend wird", sagt EV-Obmann Hubert Lang.
Weil die Radioberichte über die Gemeinden in ein Onlinearchiv flossen, gewährte die Forschungsförderungsgesellschaft des Bundes für diese "Chronik" einen Zuschuss. Das Problem: Laut Antrag sollte das Projekt bis 2016 laufen. Dies dürfte der Grund sein, warum der EV die Web-Domain des Radios trotz Anfragen nicht hergeben will. "Das Archiv muss abrufbar bleiben", sagt Lang.
Damit die Gemeinden keinesfalls zur Kasse gebeten werden, bleibt die Summe - laut Lang "weniger als 50.000 Euro" - vorsorglich im Verband eingefroren. Was dessen Handlungsspieltraum einschränkt - so kann aktuell in keine Projekte investiert werden. Die Gefahr, dass auch Förderungen für den Radiobetrieb selbst rückgefordert werden, scheint wenigstens gebannt. Lang: "Die Kriterien wurden erfüllt."
Radio Dauerwelle wünscht er viel Glück. "Ich werde mir das anhören."








