Höchste Zeit für tieferes Profil
Ab 1. November gilt die gesetzliche Winterreifenpflicht. In den Autowerkstätten des Bezirks herrscht daher Hochbetrieb. Pro Tag werden Hunderte Reifen umgesteckt.

Foto © Scheriau/Sujet
Bis zum kommenden Montag sollte man die Winterreifen auf seinem Auto montiert haben, tritt doch ab dann die witterungsabhängige Winterausrüstungspflicht in Kraft (siehe unten). Aber nicht nur deshalb, sondern auch aufgrund der kühlen Temperaturen herrscht in den Autowerkstätten des Bezirks seit Tagen Hochbetrieb.
"Pro Tag wechseln wir derzeit bei 70 bis 100 Autos die Reifen", erzählt Klaus Kreisel von Gummi Kreisel in Hartberg. Und auch für die kommenden Tage sei man bereits ziemlich ausgebucht. Den nächsten freien Termin zum Reifenwechseln gibt es erst wieder in der zweiten Novemberwoche. "Man kann aber auch in andere Filialen von uns ausweichen, beispielsweise nach Weiz oder Unterwart. Möglicherweise ist dort zwischendurch etwas frei", sagt Kreisel.
Groß ist der Ansturm auch beim Autohaus Lind in Friedberg. "Mit dem Räderwechsel ist es bei uns schon Anfang Oktober losgegangen. Bis zum 1. November sollten wir den Großteil eigentlich bewältigt haben", sagt Karl Steiner, Serviceberater im Autohaus.
Qualität
Kaufen sich Kunden neue Reifen, ist für die meisten Qualität ein wichtiges Kriterium. Zwar spielt bei vielen auch der Preis der Winterreifen eine Rolle, das billigste Produkt will der größte Teil der Autofahrer aber nicht, wie Steiner aus Erfahrung weiß. "Es wird jetzt wieder mehr auf Qualität geachtet", stellt auch Kreisel fest und gibt einige Tipps, was man beim Kauf neuer Reifen auf alle Fälle beachten sollte: "Man sollte sich nicht nur die Testsieger anschauen, sondern auch überlegen, wofür man seine Reifen benötigt und was man sich von ihnen erwartet." Habe man beispielsweise eine steile Zufahrt zu seinem Haus oder seiner Wohnung, sei es besser Schnee- statt Autobahnreifen zu wählen, so der Experte.









