Erste Hilfe für das Auto
Im Bezirk Hartberg bescherte der Kälteeinbruch im Jänner den Pannendiensten von ÖAMTC und Arbö überdurchschnittlich viele Einsätze.

Foto © Privat/ÖAMTCAufgrund der Kälte hatte das Team der Hartberger ÖAMTC-Zweigstelle besonders viele Panneneinsätze
Im Bezirk Hartberg mussten ÖAMTC und Arbö im Jänner besonders oft zu Einsätzen ausrücken. Temperaturen bis minus 14 Grad hatten zur Folge, dass einige Autos nicht angesprungen sind.
"Insgesamt gab es im Bezirk Hartberg im Jänner 260 Pannenhilfen und 36 Abschleppungen, denn aufgrund der winterlichen Fahrbahnverhältnisse stieg das Unfallrisiko. 90 Prozent der Pannen konnten vor Ort behoben werden", weiß Hans-Peter Auer, Pressesprecher des ÖAMTC Steiermark. Die Mitarbeiter vom Stützpunkt Hartberg waren rund um die Uhr im Einsatz. "Die häufigsten Probleme waren aufgrund der Kälte kollabierte Batterien, vereiste Türschlösser oder komplett eingefrorene Türen", so Auer.
Am vergangenen Sonntag gingen besonders viele Anrufe ein. "Unsere Pannenfahrer hatten auch mit Dieselfahrzeugen zu tun, bei denen der Treibstoff wehen der Kälte zu flocken begann und das Auto somit nicht mehr gestartet werden konnte", ergänzt Auer. Generell wird versucht, die Wartezeiten so gering wie möglich zu halten. "Doch haben gewisse Einsätze Priorität. So hat sich zum Beispiel vor Kurzem eine junge Frau verfahren und rutschte mit ihrem Auto in den Straßengraben. Unser Pannenfahrer konnte die Frau schließlich aus ihrer misslichen Lage befreien", erklärt Auer.
Ebenfalls überdurchschnittlich viele Einsätze hat die Kälte der Arbö-Zweigstelle in Hartberg beschert. "Im Jänner sind wir schon auf rund 60 Panneneinsätze gekommen. In den meisten Fällen handelt es sich um schwache Batterien und eingefrorene Türen", berichtet Anton Finker von der Arbö-Zweigstelle Hartberg. Von Montag bis Samstag, von 8 bis 19 Uhr, stehen die Arbö-Pannenfahrer zur Verfügung, außerhalb dieser Zeit kommt Verstärkung aus Weiz oder Graz.
Doch treffen die Pannenfahrer auch häufig auf ungeduldige Kunden. "Zu den Stoßzeiten ist eben sehr viel los. Aber man kann nicht überall gleichzeitig sein.", so Finker. Darüber hinaus rät der Arbö-Mitarbeiter vorbeugend zu einem Wintercheck: "Denn dann spart man sich viel Ärger."








