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    Zuletzt aktualisiert: 03.01.2009 um 20:09 UhrKommentare

    Oststeirer hilft beim Aufbau einer Imkerschule im Sudan

    Der oststeirische Imker Karl Janisch reiste in den Sudan, um dort beim Aufbau einer Imkerschule zu helfen. Für das Entwicklungsprojekt werden noch Experten gesucht, die ihr Wissen einbringen.

    Der Imker Karl Janisch hilft beim Aufbau einer Imkerschule im Südsudan

    Foto © Alexandra WeitzerDer Imker Karl Janisch hilft beim Aufbau einer Imkerschule im Südsudan

    Bienen sind seine Leidenschaft, die Imkerei seine Profession. Karl Janisch aus Auffen (Gemeinde Großhart in Hartberg) ist bereits seit 1975 passionierter Imker. Die Faszination, die das Bienenvolk auf ihn ausübte, machte ihn zum Herrn über 80 Bienenvölker. Große Neugier und der Wunsch zu helfen bewegten ihn schließlich dazu, sich einem besonderen Projekt zu widmen.

    Missionsstation. "In einer Fachzeitschrift habe ich gelesen, dass Experten für den Aufbau einer Imkerschule gesucht werden. Mir war sofort klar, dass ich fahre", so Janisch. Das Ziel seiner Reise war Lomin in der Region Kajo Kejj im Südsudan, 15 Kilometer entfernt von der Grenze zu Uganda. Dort wurde er von Hannes Urban, dem Leiter des Projektes, erwartet. "In Lomin befindet sich die Missionsstation der Comboni-Brüder mit angeschlossener Tischlerei, Schlosserei, Ziegelei und einem kleinen Verkaufsladen", erzählt Janisch. "Sinn und Zweck meiner Reise war, mir die Imkereimethoden vor Ort anzusehen und abzuklären, welche Nahrungsquellen für Bienen vorhanden sind", erklärt er.

    Abenteuer. Ende Oktober machte sich Janisch nach Afrika auf, im Gepäck zwei Imkeranzüge und ein Paar Schutzhandschuhe. Schon unmittelbar nach dem Flug erwartete ihn das erste Abenteuer. "Ich bin am Flughafen von Uganda gelandet, wo ich abgeholt werden sollte und kam unerwartet schnell durch Passkontrolle und Zoll", berichtet Janisch.

    Großes Interesse. "Natürlich war noch niemand da, um mich abzuholen. Und ich spreche kein Wort Englisch. Das war natürlich einmal beängstigend", lacht der Imker. "Ich habe halt gewartet, bis nach zwei Stunden jemand gekommen ist." Das Ziel erreicht, traf er auf viele Menschen, die großes Interesse an der Imkerei zeigten und ihn zu verschiedenen Bienenstöcken in der Gegend führten. "Ich wurde mit einer großen Herzlichkeit empfangen, die ich in allen Orten, die ich besucht habe, spürte", sagt Janisch.

    Aggressive Bienen. Die Bienen allerdings waren weniger gastfreundlich als die Menschen. "Sie sind sehr aggressiv und verfolgen dich , wenn sie gestört werden", so Janisch. "Um uns alles zu zeigen, haben die Menschen viele Stiche in Kauf genommen. Sie hatten keinerlei Schutz. Dafür habe ich mich richtig geschämt", sagt der Imker.

    25 Kilogramm Honig. Mit der traditionellen Form der Imkerei werden rund 25 Kilogramm Honig pro Jahr gewonnen, was nicht schlecht, aber durchaus noch ausbaufähig sei, meint Janisch. Seine Empfehlung: Es müssen den Menschen Magazine für Bienenstöcke zur Verfügung gestellt werden. Die Produktion ist in der Tischlerei der Mission möglich. Die Imkeranzüge könnten im Rahmen eines Webprojektes, das ebenfalls eine Steirerin initiierte, hergestellt werden. "Wichtig ist auch, dass die Menschen dort alles über Imkerei erfahren, Bienen vermehren und so nachhaltig wirtschaften", meint Janisch.

    Artikeln für Imkerbedarf. Im Jänner wird ein Kollege nach Lomin reisen, um seine Arbeit fortzusetzen. Hilfe, etwa in Form von Artikeln für den Imkerbedarf, wird dringend benötigt.

    ALEXANDRA WEITZER

    Fakten

    In vier Jahren wurden in Lomin 75 Arbeitsplätze geschaffen. Nun soll dort eine Imkerei aufgebaut werden und jungen, arbeitslosen Menschen die Möglichkeit zur Imkereiausbildung gegeben werden. Projektleitung: Hannes Urban, Verein "helfen-wir.org". Die Laufzeit des Projektes ist unbegrenzt. Kontakt und Informationen: info@helfen-wir.org

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