Bewohner flohen vor Rauch
Wohnungen im alten Finanzamt Hartberg mussten wegen starken Rauchs von der Feuerwehr evakuiert werden. Schuld dürfte defekter Kamin sein.
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Wegen starker Rauchentwicklung musste Freitag am frühen Abend das alte Finanzamt in der Hartberger Innenstadt von der Feuerwehr evakuiert werden. Schuld dürfte ein defekter Kamin gewesen sein. Eine Bewohnerin hatte in einem Ofen Feuer gemacht, wenig später waren Keller und Dachboden teils dicht verqualmt. Zehn Bewohner konnten das Gebäude aus eigener Kraft verlassen, verletzt wurde niemand. Im Bereich der Allee- und der Michaeligasse kam es im Freitagsnachmittagsverkehr allerdings zu Staus.
Zwei Atemschutztrupps der Feuerwehr Hartberg, die mit 30 Mann und sechs Fahrzeugen angerückt war, drangen ins Haus ein, löschten das Feuer im Ofen und kontrollierten die Wohnungen auf Kohlenmonoxid. Über die Drehleiter machten sich die Einsatzkräfte vom Dach aus ein Bild der Lage. "Der Kamin muss mit Wärmebildkameras untersucht werden, damit allfällige Hitzestaus später keinen Brand auslösen", erklärte Einsatzleiter Gerald Jeitler. "Das sind umfassende Maßnahmen."
Aufatmen konnte zu dieser Zeit ein 14-jähriges Mädchen, das seinen Hund in einer der Wohnungen zurückgelassen hatte. Gemeinsam mit der Feuerwehr wurde der Vierbeiner aus der - allerdings nicht verrauchten - Wohnung geborgen.
Im Nu hatten sich an der Kreuzung Wienerstraße und Michaeligasse Dutzende Zuschauer versammelt, die das Geschehen von der Fußgängerzone aus beobachteten. Vor allem bei den Kindern sorgten der Einsatz für Staunen.
Nach einer Stunde konnten die Bewohner zurück ins Haus.











