Hartberg als doppeltes Zünglein an der Waage
Rein rechnerisch sind Hartberg und Gratkorn im Abstiegskampf noch nicht im Trockenen. Doch die letzten Zweifel sollen am Freitag ausgeräumt werden.

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Am Freitag wird in Sachen Abstiegskampf das nächste Kapitel aufgeschlagen. Während die Gratkorner in den ausstehenden drei Runden nur noch einen Punkt benötigen, um das Abstiegsgespenst endgültig zu verscheuchen, sieht's bei Hartberg ein wenig anders aus. Zwar halten die Oststeirer wie Gratkorn bei 37 Punkten, doch weist die Truppe von Coach Bruno Friesenbichler gegenüber der acht Zähler zurückliegenden Vienna, die derzeit auf dem Relegationsplatz sitzt, ein weit schlechteres Torverhältnis auf.
Daher benötigen die Hartberger (rein rechnerisch gesehen) noch zwei Punkte, um sich nach dem letztjährigen Wiederaufstieg in die Erste Liga nicht gleich wieder in den Keller zu verabschieden. Und bereits am Freitag könnten die Steirer ein doppeltes Zünglein an der Waage spielen. Denn mit einem Sieg über Altach wäre man einerseits alle Abstiegssorgen los und hätte zugleich eine Vorentscheidung im Titelkampf beigetragen.
"Abstiegs-Käse"
Und wenn nicht am Freitag, kann man kann den Rechenschieber vielleicht am Samstag in die Schublade legen. Denn mit einer Niederlage der Vienna gegen Innsbruck hätte sich der "Abstiegs-Käse" aus steirischer Sicht von selbst gegessen. Verlassen kann man sich darauf aber nicht, haben die Wiener doch bereits in der letzten Runde mit einem 0:0 in Altach überrascht.
"Wir schauen nicht auf die Vienna, sondern wollen es aus eigener Kraft schaffen. Am besten gleich morgen mit einem Sieg", betont Hartberg-Obmann Franz Grandits. Und Gratkorn-Coach Michael Fuchs: "Wir haben noch drei Anläufe und ich bin sicher, dass wir den Sack zu unseren Gunsten zumachen."








