Orientierungslaufen: In der Weltelite
Orientierungsläufer Gernot Kerschbaumer in Schweden Siebter.

Foto © PrivatSchnell unterwegs: Gernot Kerschbaumer
Zum Orientierungslauf-Sprint im Stadtzentrum von Eksjö in Schweden war anlässlich der weltweit größten Orientierungslaufveranstaltung sowohl bei den Damen als auch bei den Herren nur ein Teil der absoluten Spitzenathleten startberechtigt.
Für Österreich bekamen die Heeresleistungssportler Gernot Kerschbaumer und Markus Lang (beide HSV Pinkafeld) einen Startplatz. Da alle der übrigen 15.000 O-Ringen-Teilnehmer bereits am Vormittag gelaufen waren, war für ausgezeichnete Stimmung während des Superelite-Sprints gesorgt.
Ständige Richtungsänderungen, rasch in der verwinkelten Altstadt die schnellste Route erkennen und sich von den ständigen Anfeuerungsrufen der tausenden Zuschauer nicht in der Konzentration ablenken zu lassen, waren die Kriterien dieses Bewerbs.
Testwettkampf für die Weltmeisterschaft
Für Gernot Kerschbaumer war dieser Wettkampf ein Testwettkampf für die Weltmeisterschaft in Miskolcs. Voll motiviert lief er ein äußerst starkes Rennen und erzielte mit dem siebenten Rang abermals ein internationales Spitzenergebnis. Markus Lang belegte Platz 25. Sieger dieses Sprints wurde der mehrfache Weltmeister Emil Wingstedt aus Schweden.
"Ich habe von Anfang an versucht, ein sehr hohes Tempo zu gehen, was mir auch gelang. Vielleicht war die eine oder andere Route um manche Sekunde langsamer, ansonsten war es ein super Rennen", war Kerschbaumer mit seinem Lauf zufrieden.







