Vom Kapitän zur Trainerin
Hartbergs Volleyballerin Katrin Haagen beendet ihre Karriere. Ab Sommer trainiert sie die zweite Mannschaft der Damen.
Die Frau Kapitän geht von Bord. Die Damen-Mannschaft des TSV Hartberg muss ab der kommenden Saison ohne Aufspielerin Katrin Haagen auskommen. "Ich habe seit 1995 intensiv trainiert und gespielt. Jetzt ist der Punkt gekommen, an dem nicht mehr der nötige Biss dahinter ist", erklärt die 26-Jährige.
Aufstieg in die Landesliga. Wo sich eine Tür schließt, da öffnet sich aber auch eine neue. Denn ganz ohne Volleyball wird Haagen auch in Zukunft nicht auskommen: "Ich werde ab Sommer die zweite Damen-Mannschaft, die in die erste Landesliga aufgestiegen ist, trainieren, weil Lisi Riebenbauer eine Baby-Pause einlegen wird."
Parallelen erkennbar. Damit sind Parallelen erkennbar. Nachdem die ehemalige Kapitänin Riebenbauer 2007 ihre Karriere beendet hatte, wurde sie Trainerin der zweiten Mannschaft. Denselben Weg beschreitet nun ihre Nachfolgerin. "Ich habe schon in der Jugend einige Mannschaften trainiert. Auf meine neue Aufgabe freue ich mich ganz besonders", sagt Haagen. "Es wird aber schwierig, die Erfolge zu wiederholen, die die Lisi vorzuweisen hat. Deswegen werde ich versuchen, ihre Linie weiter zu führen.
Training. Mitte August wird die Sportstudentin ihre neue Mannschaft erstmals beim Training begrüßen. Die Ziele sind klar: "Einerseits wollen wir den Klassenerhalt schaffen, andererseits möglichst viele junge Spielerinnen an die Bundesliga-Mannschaft heran zu führen."
Rückkehr. Und wie sieht es mit einer aktiven Rückkehr aus? Haagen: "Das kann ich mir nicht vorstellen. Dafür müssten schon viele Spielerinnen ausfallen, dass ich wieder einspringe."








