Veranlagung: Gemeinde hört nun auf Krentschker
Mandat von Markus Fröhlich nicht verlängert.

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In der Hoffnung, bald aus dem Anlage-Tief herauszukommen, wechselt die Stadtgemeinde ihren Berater. Das Mandat für den Knittelfelder Finanzmarkt-Experten Markus Fröhlich wird nicht verlängert, der Gemeinderat lässt sich künftig vom Bankhaus Krentschker beraten. Wie viel das pro Jahr kostet, wurde nicht bekannt gegeben - das Institut habe um Vertraulichkeit gebeten, erklärte Bürgermeister Karl Pack (VP). Der Wechsel wurde einstimmig beschlossen.
Rund 266.000 Euro will die Gemeinde aus der Veranlagung herausnehmen und damit insgesamt 24 offene "kleinere" Darlehen begleichen. Diese würden nach Tilgungsplan spätestens 2011 auslaufen, sind aber relativ hoch verzinst. Die 266.000 Euro seien nicht verloren, gelobt Finanzstadtrat Friedrich Jeitler (VP), man werde die für die Rückzahlung vorgesehen Mittel in die Veranlagung zurückfließen lassen.
Offen sind freilich auch noch "große" Kredite, darunter rund 13 Millionen Euro in der städtischen Immobiliengesellschaft HSI. Die Gemeinde hatte gehofft, dass die Gewinne aus der Veranlagung die anfallenden Kreditzinsen übertreffen werden. Dies trat bekanntlich nicht ein.









