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Zuletzt aktualisiert: 23.03.2009 um 20:57 UhrKommentare

Die Jugend auf "Geri's Weg"

Das Konzept der Hartberger Jugend wird künftig nach Gerald Gamperl benannt werden.

Für Hartberg-Trainer Bruno ist die Aktion für Hartbergs Fußball-Jugend vorbildhaft

Foto © marfFür Hartberg-Trainer Bruno ist die Aktion für Hartbergs Fußball-Jugend vorbildhaft

Der allzu früh verstorbene Gerald Gamperl stand in Hartberg als Garant für die Erfolge im Jugendfußball. Nun wurde die Linie der künftigen Jugendarbeit des TSV Hartberg nach ihm benannt. Nach einer Idee von Gönner Franz Rindler wird diese in Zukunft "Geri's Weg" heißen. Gewerbetreibende unterstützen diese Idee mit einem namhaften Geldbetrag und werden dafür auf einer Tafel am Fenster beim Hauptbüffet des Stadions in Kupfer eingraviert.

Jugendarbeit. Die dadurch für den TSV lukrierten Gelder werden ausschließlich für die Jugendarbeit verwendet. "Mit diesem Geld können wir die Idee von Gerald Gamperl fortsetzen und der Fußballjugend ein lückenloses, qualitativ hochwertiges Training von den Miniknaben bis zur U17 bieten", sagt Obmann Franz Grandits.

Aufwärtstrend. Auch Bürgermeister Karl Pack ist von diesem Weg begeistert: "Bei der Größe unserer Stadt kann Fußball nur über eine gute Jugendarbeit funktionieren. Ich hoffe, dass sich damit viele Gewerbetreibende und auch Private identifizieren und den Weg für einen weiteren Aufwärtstrend in Hartbergs Fußball ebnen", erklärt Pack. "Besonders freut mich, dass Gerald Gamperls Frau Linde diese ganz im Sinne ihres verstorbenen Mannes initiierte Aktion voll unterstützt und mit trägt."

Für Hartberg-Trainer Bruno Friesenbichler ist diese Aktion vorbildhaft: "Die Entwicklung der vergangenen eineinhalb Jahre hat gezeigt, dass Jugendarbeit Sinn macht. Mit diesem Weg kann ein nahtloser Übergang von der Jugend über die zweite zur ersten Kampfmannschaft erreicht werden."

Der gesamte Kader beider Kampfmannschaften beträgt derzeit 40 Spielern. Co-Trainer Christian Ilzer arbeitete ein spezielles Programm aus, mit dem die jungen Spieler körperlich an die Erfordernisse der Kampfmannschaften heran geführt werden. "Die jungen Spieler schieben nach. Sie sollen so lange wie möglich beisammen bleiben und einen leistungssteigernden Druck auf die Stammspieler ausüben", sagt Friesenbichler.

JOSEF SUMMERER


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