Hartberg fiebert bereits dem zweiten Schlager entgegen
Am Mittwoch hat es Hartberg im ersten Halbfinalduell der AVL auswärts mit Hypo Tirol zu tun. Die Erwartungen sind nicht allzu groß.

Foto © GEPADefinitiv nicht mit dabei sein wird Lukas Haring
Michael Horvath, Trainer der Hartberger, hatte schon nach dem Halbfinaleinzug gewusst: "Gegen Tirol sind wir Außenseiter." Nach dem erstmaligen Gewinn der Tiroler am Samstag in der MEVZA (Mitteleuropäische Liga) fällt die Aussicht noch düsterer aus. "Jetzt sind wir krasser Außenseiter." Bereits am Mittwoch um 19 Uhr steigt das erste Spiel der "Best-of-five"-Serie in Innsbruck.
Relativ geringe Chancen. Während die Chancen relativ gering zu sein scheinen, läuft es obendrein bei den Hartbergern nicht ganz rund. Philipp Haring und Markus Hirczy müssen auf Grund anhaltender Knieprobleme fitgespritzt werden. Definitiv nicht mit dabei sein wird Lukas Haring, der sich einer Knöcheloperation unterziehen musste, und wahrscheinlich in dieser Saison kein Spiel mehr bestreiten kann. Auch Zuspieler Matthias Pack hatte zuletzt Knieschmerzen. Sollte er nicht fit werden, wird sich Trainer Horvath, der gelernte Aufspieler, wieder das Trikot überstreifen. "Aber ein Einsatz ist nicht geplant. Ich wäre nur im größten Notfall, sprich bei einer Verletzung von Philipp Mörth, eine Alternative", betont der Coach.
Eingewöhnung für das Heimspiel. Die Partie am Mittwoch steht allerdings ganz im Zeichen der Eingewöhnung für das Heimspiel am Samstag (19 Uhr). "Wir müssen uns an das Niveau gewöhnen. Das Service der Tiroler ist nur eine der Waffen, die es zu entschärfen gilt", weiß Horvath. "Jeden auswärts gewonnenen Satz nehmen wir gerne mit. Aber am Samstag wollen wir mit großem Herz und vor vollem Haus die große Überraschung schaffen."







