Gipfelsieg mit Pannen
Greinbacher ließen sich von Reifenplatzer und Elektronikschaden bei der Anreise nicht davon abhalten, den Mont Blanc zu erklimmen.

Foto © PrivatSechs Greinbacher eroberten nach einigen Pannen den Mont Blanc, den mit 4810 Metern höchsten Berg Europas
Der Weg auf den höchsten Berg Europas war steinig für sechs Greinbacher Bergsteiger. Johann Neubauer, Johann Leinweber, Josef Posch, Heinz Kratzmann, Franz Postl und Manfred Teubl ließen sich auch von mehreren Pannen auf ihrem Weg zum 4810 Meter hohen Mont Blanc in Frankreich jedoch nicht unterkriegen. Den Anfang machte ein Elektronikschaden bei ihrem Leihbus. Kurz nach dem Start mussten die Männer aus diesem Grund wieder die Rückreise nach Graz antreten, wo sie auf zwei private Fahrzeuge umstiegen.
Reifenplatzer
Auch diese Fahrt blieb nicht problemlos, denn in einem kleinen Tunnel vor dem großen Mont Blanc Tunnel platzte ein Reifen. "Es war ein Tunnel ohne Beleuchtung, das war also keine angenehme Situation. Wir halfen aber alle zusammen und hatten in etwa sechs Minuten das Gepäck aus dem Fahrzeug geräumt, den Reifen herausgeholt, gewechselt und alles wieder eingeräumt", schildert Neubauer. Mit dem Reservereifen ging es noch 50 weitere Kilometer bis zum Ziel in Chamonix.
Dort begann das eigentliche Abenteuer. Zusammen mit einem Bergführer stieg die Greinbacher Alpinistengruppe zur Cosmiques Hütte auf 3500 Meter. Da sich Schlechtwetter angekündigt hatte, verweilten die Männer dort nur eine Nacht. Um halb fünf Uhr am Morgen ging es ab in Richtung Mont-Blanc-Gipfel. Mit dem Tacul (4248 Meter) und den Mont Maudit (4465 Meter) erklommen sie auf dem Weg dorthin noch zwei Viertausender.
Gipfelsturm
Am Nachmittag erreichten sie schließlich das Dach Europas. "Wir erholten uns eine halbe Stunde am Gipfel, genossen die herrliche Aussicht und schossen einige Fotos, ehe es im Eilzugtempo wieder Richtung Tal ging, denn Schlechtwetter kündigte sich an", erklärt Leinweber. Auf der Gouder Hütte auf 3800 Meter stießen die Greinbacher auf ihren Gipfelsieg erleichtert an.
Im kommenden Jahr wollen die sechs Bergsteiger das Matterhorn oder den Elbrus im Kaukasus erobern.







