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Zuletzt aktualisiert: 03.12.2011 um 23:19 UhrKommentare

Mit Begeisterung und Freude Kekse backen

Im Gasthof Lechner in Kleinlungitz waren 40 kleine Konditoren am Werk, um ihre eigenen Lebkuchen zu backen: Von geschickten Kinderhänden, angeklebtem Teig und kleinen Schleckermäulchen.

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Lautes, aufgeregtes Stimmengewirr ist schon bei der Eingangstür zum Gasthof Lechner in Kleinlungitz zu vernehmen. Insgesamt 40 Kinder, aufgeteilt in zwei Gruppen, sind dort gerade mit dem Backen von Keksen beschäftigt. Während die einen den Teig ausrollen, stechen die anderen gerade Formen wie Schaukelpferde, Sterne, Glocken oder Weihnachtsbäume aus.

"Hat jeder seinen Teig?", fragt Heidi Straßbauer, Obfrau des Elternvereins der Volksschule Grafendorf, in die Runde. Zum zweiten Mal hat sie gemeinsam mit den Elternvertretern diesen Nachmittag organisiert. Zur Freude der Kinder, die sichtlich Spaß daran haben.

Beim Ausstechen sind die Mädchen und Buben geschickt. Das eine oder andere Malheur bleibt aber trotzdem nicht aus. "Du hast kein Mehl genommen, deshalb ist der Teig am Nudelwalker angeklebt", ist sich der kleine Fabian sicher.

Währenddessen sind einige Kinder schon mit dem Verzieren ihrer fertiggebackenen Lebkuchen beschäftigt. "Du machst das perfekt", sagt eine Mama zu Christine, die gerade ganz vorsichtig essbare Perlen auf ihre Kekse gibt. Florian hat hingegen ein paar Schwierigkeiten. Er will seinen Lebkuchen mit Streuseln verschönern. "Warum bleibt das nicht oben?", fragt er verzweifelt. "Du musst zuerst die Glasur hinaufgeben", hilft ihm eine Mutter weiter. Und schon klappt es auch bei ihm.

Insgesamt sind die Buben fast genauer als die Mädchen, stellt Straßbauer fest. "Die Burschen sind ganz heikel, dass sie nach dem Backen ihre eigenen Kekse wiederbekommen", erzählt sie. Deshalb ist das Backpapier jedes einzelnen Blechs auch mit dem Namen jedes Kindes beschriftet.

Bis die Lebkuchen fertig gebacken sind, heißt es ein paar Minuten warten. Schon piepst der Ofen, gefüllt mit den Keksen der nächsten Kinder. Bleche herausgenommen und das Verzieren kann weitergehen. Nicht die ganze Glasur landet aber auf den Keksen. So mancher Tupfer verirrt sich in die Münder. Wie bei Christine, die ihren Finger abschleckt und verschmitzt lächelt.

Sobald alles fertig ist, werden die Kekse in Sackerl verpackt, damit sie mit nach Hause genommen werden können. Davor wird aber noch verkostet. Glasur inklusive Lebkuchen.

In ihrem Urteil sind sich die Kinder einig: "Die sind wirklich gut", meint Magdalena und beißt genüsslich in ein weiteres Stück ihres selbst gebackenen Lebkuchens.

SUSANNE PREISS

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