Trockenheit beschert Steiermark leere Brunnen
Das Grundwasser sinkt im Land ins Bodenlose. Besonders in der Oststeiermark ist die Lage angespannt.

Foto © APAuch in den nächsten zehn Tagen soll es nicht regnen
Wenig Regen im Herbst, kaum Schnee im Winter und ein bislang niederschlagsfreier Februar: Diese Zutaten lassen den Grundwasserspiegel im Land drastisch sinken. Besonders in der Oststeiermark ist die Lage angespannt. "Die Messwerte sind nieder wie lange nicht mehr", beschreibt es Gunther Suette vom Hydrographischen Dienst des Landes. Bei einer Messstelle im Feistritztal habe man sogar den tiefsten Wert erreicht, der jemals im Februar gemessen wurde.
Messstationen. Doch nicht nur der Osten des Landes ist betroffen. Fast alle der rund 700 Messstationen der Steiermark zeigen viel zu wenig Grundwasser. "Das ist vergleichbar mit der Saison 1992/93, als wir eine große Dürre hatten", so Suette. Ob sich die Situation bis zum Sommer bessert, hängt nun von den Niederschlägen ab.
Prognosen. Und da klingen die Prognosen wenig vielversprechend. "In den nächsten zehn Tagen ist südlich der Mur-Mürz-Furche kein Regen zu erwarten, nördlich könnte eine Kleinigkeit kommen", sagt Albert Sudy. Auch langfristig zeichnet sich bis Ende Mai ab, dass die Niederschläge unterdurchschnittlich bleiben. Wie trocken der Februar bislang war, zeigt sich am Raum Fürstenfeld. Hier habe das Niederschlagsdefizit bislang 98 Prozent betragen, so Sudy.







