Die Gunners schossen sich an die Spitze
92:80 vor vollem Haus im Derby gegen Fürstenfeld. Bulls-Sieg in Klagenfurt blieb unbelohnt. St. Pölten holte letztes Ticket.
Zum Bersten voll war die Fürstenfelder Stadthalle bei der letzten Partie des Grunddurchgangs. Das Derby Fürstenfeld gegen Oberwart ließ nichts zu wünschen übrig - zumindest nicht für Oberwart. Bis zur Pause verlief die Partie noch offen, aber im dritten Viertel führten die Burgenländer Fürstenfeld regelrecht vor. Mit einem 9:0-Lauf zogen die Gunners davon, ließen nichts mehr anbrennen und stürmten an die Tabellenspitze.
Fürstenfelds Neuerwerbung Michael Dale konnte sich überhaupt nicht in das äußerst wacklige Gefüge der Panthers einbauen und versuchte vergebens, mit Einzelaktionen zu punkten. "Das war eine katastrophale Vorstellung", resümierte Panthers-Manager Karl Sommer knapp. Übrigens: Ein weiterer Legionär ist im Anflug auf Fürstenfeld.
Der Sieg der Oberwarter machte Kapfenbergs 75:45-Erfolg bei den Wörthersee Piraten "wertlos", denn die Bullen liegen im direkten Duell und jetzt auch in der Tabelle hinter den Burgenländern. "Das Spiel hat seinen Zweck erfüllt. Wir haben einen Rhythmus und eine Intensität gefunden, die wir mitnehmen wollen", sagte Coach Schrittwieser.
David Jandl feierte fünf Tage nach seinem Abschied aus Fürstenfeld eine perfekten Einstand in St. Pölten. Mit einem 79:64-Sieg über Wels löste die rein österreichische Truppe aus eigener Kraft das Ticket für die erste Hauptrunde. Jandl war mit 22 Punkten sogar der Top-Scorer der Niederösterreicher. Bitter für Güssing, denn die Knights müssen trotz eines 91:73 über Vienna in die zweite Hauptrunde.








