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    Zuletzt aktualisiert: 19.05.2012 um 22:01 UhrKommentare

    Ganz locker mit der Schweißpistole

    Fürstenfelder Gymnasiasten nahmen sich im Rahmen von "Faszination Technik" bei der Firma Scheiblhofer Werkstücke vor.

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    Kachelöfen empfangen einen im Eingangsbereich der Firma Scheiblhofer. Doch was Dietmar Rehling für Sarah Helly und Thomas Krachler bringt, hat mit einem anderen Geschäftsfeld des Unternehmens zu tun, der Erzeugung von Kipptransportern. Die beiden Gymnasiasten schlüpfen in die blaue Montur, legen Schweißjacke und Schweißschürze an. Mit ihren Klassenkollegen waren sie im Rahmen des Projekts "Faszination Technik" schon zum Betriebsbesuch da. Dabei wurde auch über Metallurgie und Schweißtechniken gesprochen.

    Nun geht es für das Duo ums Ausprobieren - mit Alois Glaser. Der ist da in seinem Element: "Ihr habt's noch nie geschweißt? Dann fange ich vorne an." Zuerst ein paar Grundbegriffe zum WIG-Schweißen (Wolfram-Inertgas) mit Lichtbogen, zu Schweißgasen C18 und Argon. Schweißschirme werden bereitgelegt.

    Dann erklärt Glaser die Funktionsweise der Schweißpistole: "Du drückst da drauf, dann kommt der Strom." Den interessierten, aber skeptischen Blicken nimmt der Profi gleich den Wind aus den Segeln: "Du brauchst nicht nervös sein beim Schweißen." Helmanprobe. Passt. Thomas nimmt das Gerät in die Hand. "Ganz locker halten, das ist kein Gewehr, sondern eine Schweißpistole. Die zweite Hand dazu zum Führen, anlehnen, damit zu ruhig stehst", gibt Glaser Anweisungen. Funktioniert schon ganz gut. Auch bei Sarah. Langsam zieht sie die Pistole mit dem Lichtbogen über das Werkstück. "Zuwi weita", kommandiert Glaser. Für das Ergebnis gibt es Lob von "tadellos" (Dietmar Rehling) bis "super gemacht" (Physiklehrer Erwin Schieder). Sarahs Daumen zeigt nach oben. Einen Tipp, der Schmerz erspart, hat Glaser auch: "Beim Wechseln der Schweißnadel immer die Zange verwenden, sonst kannst du acht Tage nichts angreifen."

    Beim Schutzgasschweißen - am Geräusch ist hörbar, ob es richtig gemacht wird - gibt es Applaus für Thomas von Sarah. Und am Ende für beide bei der Begutachtung der Werkstücke. HELMUT STEINER


    FAKTEN

    Die 4D BG/BRG Fürstenfeld und die 7D Borg Feldbach sind bei der Faszination Technik Challenge (24. Mai, Stadthalle Graz) dabei. 19 Teams stellen sich mit Firmenpräsentationen, Experimenten und Modellen der Fach- und Peergroupjury.

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