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    Zuletzt aktualisiert: 05.12.2011 um 20:16 UhrKommentare

    Preisgekrönte Kurzgeschichte

    Ines Eicher (19), für ihre literarisches Schaffen schon mehrfach ausgezeichnet, erhielt nun den Landesliteraturpreis des Burgenlandes.

    Vater Ernst Eicher, Tochter Edith, Mutter Berenice, Ines Eicher, Kulturlandesrat Helmut Bieler und Petra Schmögner, die Moderatorin des Abends

    Foto © HIRT Vater Ernst Eicher, Tochter Edith, Mutter Berenice, Ines Eicher, Kulturlandesrat Helmut Bieler und Petra Schmögner, die Moderatorin des Abends

    Unentfernbar wie das Schwarze der Brombeere auf einem blütenweißen Hemd ist das Unvermögen des jungen Ben mit seiner Mutter einen zielführenden Dialog zustande zu bringen. Es entsteht ein Wechselspiel aus Vorwürfen und Teilnahmslosigkeit. In ihrer Kurzgeschichte beschreibt die junge Literatin Ines Eicher aus Neumarkt an der Raab diesen pubertären Zustand mit einer Authentizität, die beim Leser beinahe körperliches Unbehagen auslöst.

    Dafür wurde der 19-jährigen Medizinstudentin, die schon seit sie Buchstaben kennt ihrem schriftstellerischen Hobby nachgeht, nun der Literaturpreis des Landes Burgenland verliehen. Sie konnte sich mit der Geschichte "Das Schwarze der Brombeere" gegen 31 weitere Einreichungen durchsetzen. Im Rahmen einer Feierstunde in der Dorfgalerie im Künstlerdorf Neumarkt an der Raab nahm Eicher den mit 3500 Euro dotierten Preis von Kulturlandesrat Helmut Bieler entgegen. "Es ist unsere Aufgabe jungen Talenten eine Chance zu geben, sich öffentlich zu präsentieren und ihre Weiterentwicklung zu unterstützen," so Bieler.

    Beeindruckt von der schriftstellerischen Ausdrucksweise der Jungautorin zeigte sich auch Michaela Schöller von der Kulturredaktion des ORF in ihrer Laudatio: "Ines hat eine eigenständige Sprache gefunden, die bis unter die Haut geht und oft auch äußerst unbequem ist, jedoch den Leser zum Weiterlesen zwingt." Die Faszination von Wörtern, Sätzen und Texten entdeckte Eicher schon im Kleinkindalter. "Ich war damals schon begeistert, was man alles mit Worten anstellen kann, wie man damit spielen kann und wollte das dann auch gleich selbst ausprobieren," erzählt die Preisträgerin von ihren Anfängen, die einige Jahre später dann auch Früchte trugen. Im Jahr 2007 erntete sie den Jungendkunstpreis "Artikus" der Stadt Fürstenfeld zum ersten Mal und konnte 2009 diesen Erfolg wiederum mit einer Kurzgeschichte wiederholen. Die schriftstellerische Karriere wird nun durchs vor Kurzem begonnene Medizinstudium ein wenig zurückgedrängt. "Das Schreiben wird aber nach wie vor genug Platz in meinem Leben finden," kündigt Eicher neue literarische Projekte an. GERALD HIRT


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