Imker jubeln über Erträge
Die Imker des Bezirks freuen sich über hohe Erträge und eine gute Qualität des Honigs. Sorgen bereitet ihnen derzeit aber das Springkraut.

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Waren die Honigerträge im Vorjahr durchschnittlich, freuen sich die Imker der Region heuer über eine gute Ernte und eine ausgezeichnete Qualität. Vor allem beim Waldhonig hatte man heuer allerdings vermehrt mit Melezitose - einem Honig, der bereits fest wird, bevor man ihn schleudert - zu kämpfen.
"Wenn die stark bemehlte Fichtenrindenlaus vermehrt auftritt, kommt es zu Melezitose", erklärt Peter Zangl, Bezirksobmann der Imker. Zwar bekommt man den Honig dann nicht aus den Waben, umsonst haben ihn die Bienen aber dennoch nicht produziert, da er als Winterfutter für die Tiere verwendet werden kann.
Gute Bedingungen
Ausgezeichnet waren im heurigen Jahr die Bedingungen für die Bienen. "Das Frühjahr hat zwar spät begonnen, dafür hat es dann aber keine Kaltwettereinbrüche gegeben. Das ist gut für die Bienen", sagt Zangl. Nicht besser könnte daher auch die Qualität sein. Und diese ist auch für den Kunden erkennbar, wie der Imker erläutert: "Je zäher der Honig ist, umso niedriger ist der Wassergehalt und umso höher die Qualität." Dies gelte allerdings nur für Honiggläser, die bei Raumtemperatur aufbewahrt werden. "Wenn es heiß ist, ist natürlich auch der Honig flüssiger", weiß Zangl.
Ernteeinbußen, weil viele Bienen gestorben sind, hat es in der Region nur wenige gegeben. "Die Schwierigkeiten, die in den vergangenen Jahren vermehrt durch das Beizmittel beim Mais aufgetreten sind, waren heuer geringer. Im Vorjahr hatten wir 300 Schadensmeldungen, heuer 50", ist der Bezirksobmann froh.
Sorgen bereitet den Imkern derzeit allerdings das Springkraut. Erwischen die Bienen zu viel vom Nektar, dessen Zuckerzusammensetzung sie nicht verdauen können, kann es sein, dass sie über den Winter sterben, so Zangl.








