Öko macht sich bezahlt
Drei Fürstenfelder Institutionen wurde für ihre Verdienste um saubere Energie mit der Öko-Styria-Plakette ausgezeichnet.

Foto © PrivatStadtwerke-Chef Bernhard Edelsbrunner, Augustinerhof-Leiter Johann Fuchs, Adolf Maier (Abwasserverband) und Bgm. Werner Gutzwar nahmen die Öko-Styria-Plakette von Helmut Brückler entgegen (von links)
F ür ihre vorbildliche Haltung in Sachen Ökoenergie wurden Stadtgemeinde, Sozialhilfeverband und Abwasserverband Fürstenfeld mit der Öko-Styria-Plakette ausgezeichnet. Das Zertifikat weist die Einrichtungen als Bezieher von Ökostrom aus, der in steirischen Kleinkraftwerken durch Wind, Sonne und Wasser kohlenstoffdioxidfrei produziert wird. Helmut Brückler, Geschäftsführer der Energy Services Steiermark, hob anlässlich der Zertifikatsübergabe hervor, dass die Bezieher von steirischem Ökostrom einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz sowie zur regionalen Wertschöpfung leisteten.
Das Öko-Styria-Netzwerk umfasst 16 regionale Energieproduzenten, darunter auch die Stadtwerke Fürstenfeld. "Allein in Fürstenfeld konnte die Ökostrom-Produktion von knapp zwei Millionen Kilowattstunden im Jahr 2000 auf sieben Millionen Kilowattstunden im Jahr 2010 gesteigert werden", erklärte Bernhard Edelsbrunner, Geschäftsführer der Stadtwerke. Die Stromgewinnung erfolgt über drei Wasserkraftwerke, eine Biogasanlage und über drei Fotovoltaikanlagen.
Von insgesamt acht Fotovoltaik-Projekten an öffentlichen Gebäuden sind drei - Abfallwirtschaftszentrum, WC Hauptplatz und Freibad - bereits umgesetzt. Durch rechtzeitiges Handeln - die staatlichen Förderungen sind bis 2020 ausverkauft - konnte für fünf weitere öffentliche Gebäude Baubewilligung und Ökostrombescheid erwirkt werden. Die Förderungen der projektierten Fotovoltaik-Anlagen am Schulgebäude Schillerplatz, an der Stadthalle, der Verbandskläranlage, am Wasserwerk und am Wohn- und Pflegeheim Augustinerhof werden voraussichtlich von 2013 bis 2016 durch die ÖMAG zugesprochen werden.
Die Gesamtproduktion von erneuerbarer Energie in Fürstenfeld (Biowärme und Ökostrom) erreichte Jahr 2010 einen historischen Höchsttand von 16,8 Millionen Kilowattstunden. Fürstenfeld spart durch seine alternativen Energiequellen pro Jahr mehr als zwei Millionen Liter Erdöl ein. "Das ist eine ausgezeichnete Ökoenergie-Bilanz, die wir in Fürstenfeld ausweisen. Damit haben wir uns im Spitzenfeld der ökologischen Vorzeigestädte eingetragen", erklärte Bürgermeister Werner Gutzwar.








