Mit dem Rad in die Schule
Anfang Mai startet das Projekt "BikeLine". Ziel ist es, dass Schüler mit dem Rad in die Schule fahren. Routen werden im Unterricht erarbeitet.

Foto © APADie Kinder und Jugendlichen treffen sich an Radhaltestellen, um dann gemeinsam zur Schule zu fahren
Statt mit dem Schulbus oder den Eltern, geht es ab Anfang Mai im Rahmen der "BikeLine" für zahlreiche Schüler auf dem Drahtesel zum Unterricht. Unter dem Motto "Gemeinsam mit dem Rad zur Schule. Für Gesundheit und Klimaschutz" werden die jungen Menschen den Schulweg acht Wochen lang sportlich zurücklegen.
"Die ,BikeLine' war im Vorjahr ein Pilotprojekt in Kaindorf. Wir wurden damit sogar für den Klimaschutzpreis nominiert", ist Dietmar Scheiblhofer, Organisator der "BikeLine", stolz. So wurden auch andere Bildungseinrichtungen auf das Projekt aufmerksam. "Heuer haben bereits zehn Schulen aus den Bezirken Hartberg, Fürstenfeld und Liezen sowie aus dem Burgenland fix zugesagt, dass sie mitmachen", erzählt Scheiblhofer.
Damit die jungen Menschen den Schulweg in kleinen Gruppen zurücklegen können, erstellen sie gemeinsam mit ihren Lehrern und den Gemeinden die Routen. Zudem wird im Rahmen des Unterrichts erarbeitet, wo der beste Platz für eine Haltestelle ist. Aber auch die Uhrzeit, zu der sich die Schüler in der Früh an der Fahrradhaltestelle treffen, wird festgelegt.
Damit nachvollziehbar ist, welche Strecke die Schüler tatsächlich mit dem Rad zurückgelegt haben, wird auf jeden Fahrradhelm ein elektronischer Sticker geklebt. Kommen die Kinder und Jugendlichen dann in der Schule an, checken sie damit bei einem Terminal ein. "Im System wird gespeichert, wie viele Kilometer jeder zurückgelegt hat", erklärt Scheiblhofer.
Damit die Kinder und Jugendlichen eine zusätzliche Motivation haben in die Schule zu radeln, gibt es Preise zu gewinnen. Zusätzlich können die Radler an Spielen wie einer virtuellen Reise um die Welt teilnehmen.







