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Zuletzt aktualisiert: 28.02.2011 um 20:30 UhrKommentare

"So eine Chance lasse ich mir nicht entgehen"

Nationalteam-Assistant-Coach Gerald Vogler ist der neue Trainer der Fürstenfeld Panthers. Die Erwartungshaltung löst keinen Druck aus.

BASKETBALL. Ihre Bestellung zum neuen Trainer der Fürstenfeld Panthers ist relativ spontan erfolgt. Wie ist es dazu gekommen?

GERALD VOGLER: Präsident Harald Fischl hat mich am Samstag kontaktiert. Dann habe ich eine Nacht darüber geschlafen und am Sonntag zugesagt.

Wie lange läuft Ihr Vertrag?

VOGLER: Bis Ende dieser Saison.

Warum haben Sie sich für die Panthers entschieden?

VOGLER: Es ist sportlich eine enorme Herausforderung. Die Mannschaft ist vielleicht nicht mehr ganz so stark wie in den vergangenen Jahren, aber das Potenzial des Kaders ist extrem hoch und meiner Meinung nach nicht ausgeschöpft. Deshalb ist mir die Entscheidung nicht schwergefallen. So eine Chance lasse ich mir nicht entgehen.

In Fürstenfeld ist die Erwartungshaltung hoch und der Druck nicht gerade gering. Haben Sie damit kein Problem?

VOGLER: Überhaupt nicht. Wer mich kennt, weiß, dass ich mir selbst bei all meinen Aufgaben den größten Druck mache. In Fürstenfeld bin ich alleine für den sportlichen Bereich zuständig. In diesen werde ich mir auch nicht dreinreden lassen. Im Gegenzug bin ich auch derjenige, der den Kopf hinhält, egal ob wir unsere Saisonziele erreichen oder nicht.

Wie sehen diese Ziele aus?

VOGLER: Ich werde versuchen, alles aus der Mannschaft herauszuholen.

Geht es etwas konkreter?

VOGLER: Um Zweiter in der Meisterschaft zu werden, hat mich Fürstenfeld sicher nicht geholt. Die Meisterschaft ist das erklärte Ziel, ganz klar.

Ihre Meinung zu Neuzugang Stjepan Stazic?

VOGLER: Er ist ein Vollprofi, der für uns das Zünglein an der Waage sein kann.

Es wird oft kritisiert, dass österreichische Spieler in Fürstenfeld zu kurz kommen. Werden Sie daran etwas ändern?

VOGLER: Ich werde in drei Monaten sicher keine Österreicher entwickeln. Aber eines ist klar: Jeder bekommt seine Chance und die Besten werden spielen. INTERVIEW: MICHAEL LORBER


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