Ostbahn neu auf Schiene
Drei Ausweichen auf der Ostbahn werden den Zugverkehr in die Oststeiermark weiter verdichten. Neue Haltestellen kommen ebenfalls.

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Der erste Kraftakt für die Attraktivierung der Ostbahn ist gesetzt. Denn mit dem gestrigen Spatenstich in Hart bei Graz startet die ÖBB ein wichtiges Infrastrukturprojekt für die ganze Oststeiermark: Drei insgesamt 2,1 Kilometer lange Ausweichen ermöglichen ab Dezember 2010 auf der eingleisigen, 80 Kilometer langen Strecke von Graz nach Mogersdorf die Begegnung beziehungsweise das Kreuzen der Züge, so ÖBB-Infrastruktursprecher Andreas Matthä. Und damit könne der Zugverkehr weiter verdichtet werden. Schon jetzt benutzen 6000 Fahrgäste täglich das bestehende Zugangebot.
Errichtet werden diese zweigleisigen Bereiche in Autal, in Laßnitzthal sowie in Takern-St. Margarethen. Mit dem neuen Fahrplan ab Dezember 2010 wird die Ostbahn damit auch Teil des steirischen S-Bahnsystems und in diese als neue S 3 integriert. "Mit dieser raschen Bauumsetzung wird die S 3 dann in der Früh und am Nachmittag im Halbstundentakt verkehren können", freut sich Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder (VP). Damit erhöhe sich auch die Attraktivität der Anschlüsse nach Weiz und Hartberg, so Edlinger-Ploder.
Zusätzlich zu den Ausweichen werden auch drei neue barrierefreie Haltestellen in Hart bei Graz, in Laßnitzthal und in Takern-St. Margarethen sowie fünf Eisenbahnkreuzungen mit Schrankenanlagen errichtet. Der Bahnhof Laßnitzhöhe wird ebenfalls modernisiert.
32 Millionen Euro investiert die ÖBB damit in die Infrastruktur der Ostbahn. Davon übernimmt das Land Steiermark 6,4 Millionen Euro. "Diese Investition sichert etwa 500 Arbeitsplätze in der Region", sagt Landeshauptmann Franz Voves (SP). Zudem werde mit der S-Bahn das wichtigste ökologische Projekt der Steiermark umgesetzt.







