Fürstenfeld ist auch ohne Gold zufrieden
Bei der Karate-Staatsmeisterschaft in Wels errangen die Fürstenfelder acht Medaillen.
KARATE. Die junge Riege der Fürstenfelder Karatekas hat sich bei den Staatsmeisterschaften in Wels gut geschlagen. Ohne die Doppel-Staatsmeister der vergangenen drei Jahre, Günther Stangl, Nedzad Randow und Michael Koza, erkämpften sich die Oststeirer fünf Medaillen. "Wir können voll zufrieden sein. Für Fuchs sowie Süssenbacher waren die allgemeinen Staatsmeisterschaften Neuland und Weber kam nach einer längeren Auszeit in guter Form zurück. Man kann nicht immer gewinnen, aber die Jungen haben ja noch Zeit", freut sich Trainer Gerhard Jedliczka.
So kam es, dass der erst 18-jährige Dominik Fuchs nach einem Vorrundensieg gegen Philipp Stelzer ins Finale einzog. Gegen den Heeressportler Thomas Kaserer war erwartungsgemäß nichts mehr zu holen, doch die Silbermedaille ist für Fuchs ohnehin mehr als erwartet. Klubkollege Patrick Süssenbacher musste schon in der Vorrunde gegen Kaserer ran, holte sich aber mit einem Trostrundensieg Platz drei. Josef Rauter, im Vorjahr bereits Dritter, erkämpfte abermals Bronze. Außerdem ergatterten Harald Koberg und Matthias Fritz (Shuhari Graz) Bronzemedaillen.
Auch die Damen zeigten Klasse. Ruth Weber absolviert in München ihr Medizinstudium und kam nach längerer Pause wieder zurück. Als Lohn holte sie sich im Einzel sowie in der LZ-Mannschaft mit ihrer Klubkollegin Georgia Buchner und der Gleisdorferin Eva-Maria Novinscak Platz drei. MICHAEL ANDRÈE








