Ältere Mitbürger bleiben in das Gemeindeleben eingebunden
In Burgau wurde das erste Projekt "Betreutes Wohnen" für den Bezirk Fürstenfeld umgsetzt.

Foto © APA/Sujet
Nach dem Modell des Landes Steiermark hat die Gemeinde Burgau die erste Anlage für Betreutes Wohnen im Bezirk errichtet. Das zentral gelegene Haus bietet insgesamt zwölf Personen in zehn Wohneinheiten Platz und wurde in Zusammenarbeit mit dem Betreiber Neue Lebensräume GmbH nach den Plänen des Fürstenfelder Architekten Friedrich Ohnewein verwirklicht. "Unsere Senioren bleiben im Ort und sind weiterhin in das soziale und kulturelle Leben eingebunden", hob Bürgermeister Gregor Löffler anlässlich der Einweihungsfeier hervor, der auch der Landtagsabgeordnete Franz Majcen, Geschäftsführer Karl Trummer (Neue Lebensräume) und Bürgermeistersprecher Johann Urschler beiwohnten.
In rund einem Jahr Bauzeit wurde eine Million Euro investiert. "Die eigens für Senioren konzipierten Wohnungen sind barrierefrei. Allen Bewohnern steht ein Aufenthaltsraum für gemeinsame Freizeitaktivitäten sowie eine Küche zur Verfügung", merkte Ohnewein im Baubericht an.
Kommunikativer Schnittpunkt und Ort der Begegnung zwischen Jung und Alt ist der neu gestaltete Vorplatz der Volksschule. "In Burgau werden Generationen gelebt. Es ist vorbildlich gelungen, einen Bogen vom Kleinsten bis zum Ältesten zu spannen", lobte Wohnbaulandesrat Johann Seitinger die beispielhafte Umsetzung und dankte für den wirtschaftlichen Impuls. Musikalisch umrahmt wurde der Festtag durch den Musikverein und die Kindervolkstanzgruppe. Pfarrer Karl Fleck segnete die neue Anlage.
GERALD HIRT








