Der "Heimvorteil" machte sich nicht ganz bezahlt
Drei Athleten des TV Fürstenfeld starteten bei der WM in Ungarn. Nur Ursula Kadan qualifizierte sich für ein A-Finale.

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Tobias Killmann sowie Ursula Kadan und Karin Leonhardt vom TV Fürstenfeld qualifizierten sich für eine Weltmeisterschaftsteilnahme und starteten in Miskolc (Ungarn) bei der Orientierungslauf-WM. Ein wenig "Heimvorteil" hatten die drei Steirer dennoch, gibt es mit den ungarischen Nachbarn doch eine Trainingskooperation.
In den Wettkämpfen zeigte sich dieser Vorteil, wegen des starken Teilnehmerfelds, eigentlich nicht. Von neun Einzeleinsätzen im Sprint, Mittel- und Langdistanz erreichte nur Ursula Kadan ein A-Finale. "In der Qualifikation bin ich im Sprint Zwölfte geworden. Damit war ich schon sehr glücklich", erzählt Kadan. Im Finale konnte die Oststeirerin Platz 30 verbuchen. "Für mich geht diese Leistung bei meinem WM-Debüt in Ordnung."
Karin Leonhardt ist nicht unzufrieden: "Es hat zwar für kein A-Finale gereicht, aber ich durfte trotz einer nicht so guten Frühjahrsaison als vierte Österreicherin zur WM fahren. Heuer kam leider mein wichtiger Studiumabschluss dazu." Ursula Kadan startete auch in der Staffel mit der Niederösterreicherin Anita Seeböck und der Kärntnerin Thea Lillehov. "Leider war ich noch müde vom Sprint und konnte als Startläuferin nur Platz 20 herausholen", gesteht Kadan.
Das Österreicher-Trio konnte den Platz halten. Tobias Killmann startete im Sprint, erreichte aber ebenfalls kein A-Finale. Bevor die Wettkampfsaison nach der Sommerpause weiter geht, wollen die Fürstenfelder ein Trainingslager in Trondheim (Norwegen) absolvieren. "Nächstes Jahr ist dort die WM, da wollen wir schon einmal testen", erklärt Kadan.








