Gesunde Bilanz für LKH
Das Fürstenfelder LKH verzeichnet für das Jahr 2008 so viele Patienten wie noch nie. Wunsch für die nächste Zukunft ist der Bau des Osttraktes.

Foto © Steiner
Das vergangene Jahr war für unser Haus ein sehr gutes. Wir verzeichnen sowohl bei den stationär aufgenommenen Patienten wie auch in den Ambulanzen und in der Tagesklinik Steigerungen", berichtet Primarius Walter Stenzl, ärztlicher Leiter des LKH Fürstenfeld. Eine - aus Sicht des Spitals - gute Entwicklung haben sowohl die Zahlen der klassischen Operationen, darunter als ein Schwerpunkt die Herzschrittmacher-Implantationen, genommen wie auch die beiden neuen Angebote der Besenreiser-Lasertherapien und die urologischen Eingriffe (siehe Info-Box).
Die Interne Abteilung, die ebenfalls mit dem abgelaufenen Jahr zufrieden ist, setzt - wie Primarius Peter Krippl erläutert - für 2009 auf die Schwerpunkte Tumormakerbestimmungen (in der Steiermark nur in Graz, Leoben und Fürstenfeld), die Zytostatikaaufbereitung mit neuem Gerät für die Onkologie, der größten steirischen Einzelabteilung für Krebspatienten und die Palliativmedizin. "Zum mobilen Palliativteam und dem Palliativmedizinischen Konsiliardienst kommt ab April noch eine eigene Palliativstation mit vorerst fünf Betten", so Krippl, der ebenso wie LKH-Direktor Walter Edler-Halbedl auf den geplanten weiteren Ausbau des LKH Fürstenfeld hofft. "Es wurden in den letzten fünf Jahren 38 Millionen Euro in unser Haus investiert, wir sind aber noch nicht am Ende. So wollen wir heuer die Planung für den neuen Osttrakt vorantreiben", verweist Eder-Halbedl darauf, dass man erstmals in der Geschichte des LKH Fürstenfeld mehr als 7000 Patienten stationär aufgenommen habe, dazu kommen noch 47.551 ambulante Patienten (Chirurgie, Interne, Röntgen und Physiotherapie).
Vorne mit dabei ist das LKH Fürstenfeld auch, wenn es darum geht, Risken für Mitarbeiter und Patienten auszuschalten. Unter der Leitung von Primaria Jutta Berger wurde ein systematisches Risikomanagement umgesetzt. Und Pflegedirektorin Gertrud Kurz kann neben einer Reihe von speziellen Fortbildungen für viele der 350 Mitarbeiter auch Erfolge für die betriebliche Gesundheitsförderung vermelden.
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Kommentar
Zahlen & Fakten
Im Jahr 2008 wurden erstmals 7242 Patienten stationär im LKH Fürstenfeld aufgenommen. 47.551 Patienten frequentierten die Ambulanzen. Ähnlich verlief auch die Entwicklung bei den Operationen mit insgesamt rund 1800.
Auf der Onkologischen Abteilung wurden im Vorjahr 6000 Chemotherapien verabreicht.








