Wie Lohnerhöhungen zustande kommen
ÖGB will Irrtum korrigieren, dass Lohnerhöhnung gesetzlich geregelt sei.

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Die Kollektivvertragspolitik ist eine Kernaufgabe der Gewerkschaften. Darauf aufmerksam zu machen, war Ziel der Straßenaktion des ÖGB-Steiermark "Das Weihnachtsgeld bringt nicht der Weihnachtsmann". Laut einer aktuellen Imas-Umfrage glaubt ein Großteil der Arbeitnehmer, Lohnerhöhungen seien gesetzlich geregelt. Ein Anlass für den ÖGB, diesen Irrtum zu korrigieren.
Verhandlungsergebnis der Gewerkschaften. "Der Gesetzgeber ist genauso wenig für die jährlichen Lohnerhöhungen verantwortlich wie der Weihnachtsmann für das Weihnachtsgeld. Dass die arbeitenden Menschen jährliche Lohnerhöhungen erhalten, Weihnachts- und Urlaubsgeld bekommen, ist Verhandlungsergebnis der Gewerkschaften mit den Arbeitgebern", so der Fürstenfelder ÖGB-Regionalsekretär Horst Freiberger.
Betont wurde, dass die Lohn- und Gehaltsabschlüsse für 2009 mit 2,6 bis 4,33 Prozent über der aktuellen Inflationsrate von 2,2 Prozent liegen. Die Bedeutung der erstmals seit langem deutlichen Reallohn-Erhöhungen zum Ankurbeln der Nachfrage angesichts der Wirtschaftskrise unterstrich der Landtagsabgeordnete Klaus Konrad.







