Fürstenfeld will Fans "ein zweites 2002 ersparen"
Oberwart hat am Donnerstag in der heimischen Basketball-Finalserie Matchball.

Foto © GEPASpielbestimmend: Domonique Crawford
Hält der Heimvorteil, geht die diesjährige Finalserie bei den heimischen Basketball-Herren zum ersten Mal seit 2003 wieder über fünf Spiele. Gelingt den Oberwart Gunners, die 2:1 voran liegen, am Donnerstag aber der erste Auswärtssieg im Titelduell mit den Fürstenfeld Panthers, dürfen sie sich schon nach vier Partien und erstmals in ihrer Vereinsgeschichte als Meister feiern lassen.
Titel-Chancen. Die Panthers wollen das mit aller Kraft verhindern. Dazu werden sie jedoch insbesondere in der Defensive mehr Krallen als bisher zeigen müssen. Außerdem ist ihrer Homepage zu entnehmen, dass sie ihren Fans "ein zweites 2002 ersparen" wollen. Damals hatte Kapfenberg in der Fürstenfelder Stadthalle den Gewinn der Meisterschaft bejubeln dürfen. "Die Chancen auf den Titel sind noch immer intakt", bleiben die Oststeirer zuversichtlich. Denn in einem allfälligen fünften Spiel (Sonntag, 18.00 Uhr, Oberwart) sei schließlich "alles möglich", verweisen sie ein weiteres Mal auf 2002.
Spielbestimmend. Für die Gunners spricht vor allem der Teambasketball, den sie bisher in der Finalserie gezeigt haben. Dazu kommt der "Glücksfall" Domonique Crawford. Der erst "aus der Not" - Bandscheibenverletzung des inzwischen wiedergenesenen Hannes Artner - im Februar verpflichtete US-Guard hat sich in der alles entscheidenden Meisterschaftsphase zu einer der spielbestimmenden Persönlichkeiten der Südburgenländer entwickelt. Einen Sieg vom größten Erfolg der Vereinsgeschichte entfernt, wollen die Gunners ihren "Matchball" am Donnerstag auch verwerten.
Features
Im TV
Premiere Austria überträgt das Finalspiel am Donnerstag ab 18 Uhr live.







