Mitchells Visionen deuten auf den Titel
Trotz des Umfallers zum Auftakt des Final-Play-offs gegen Oberwart stehen in der Fürstenfelder Basketball-Welt die Zeichen auf Sieg.

Foto © GEPAAaron Mitchell
Wie heißt es so schön: Einmal drüber schlafen, und schon sieht die Sache ganz anders aus. Zumindest gilt das für die Fürstenfelder, deren Basketball-Welt nach dem Ausrutscher zum Auftakt des Final-Play-offs gegen die Oberwart Gunners (98:113) bereits wieder fast die alte ist. Coach Aaron Mitchell gibt sich auf alle Fälle schon wieder in Siegerlaune - weil das Trainer-Greenhorn die Ursachen für den Umfaller längst geortet hat: "Wir hatten 24 Stunden um uns vorzubereiten, die Oberwarter drei Tage. Das war der Unterschied."
Auf der Hut sein. Jetzt wären die Karten aber neu gemischt: "Diesmal haben wir zwei Tage Zeit, um uns einzustellen. Und wir werden sie nützen", verspricht Mitchell, der vor allem im taktischen Bereich die Hebel ansetzen will: "Halbfinalgegner Gmunden war eine Mannschaft, die nur auf zwei Spielern basierte. Oberwart ist hingegen ein starkes Wurf-Team - da heißt es, in der Defensive auf der Hut sein." Trotz des 0:1-Rückstandes in der "Best of five"-Serie sieht der Amerikaner keinen Grund zur Panik.
Keine Panik. "Warum auch? Am Donnerstag haben wir ein Heimspiel, es ist alles offen. Außerdem kann ich bereits sehen, wie meine Jungs am Ende der Serie strahlend den Pokal in Händen halten. Sie und auch der Präsident hätten es sich nach über 50 Jahren Warten redlich verdient." Natürlich ist aber auch Mitchell selbst heiß auf den Titel. "Als Spieler hatte ich genügend Erfolge, als Trainer wäre es mein erster und daher ganz besonders. Auch, da ich das Team erst sechs Monate coache."









