Eine schallende Ohrfeige
Fürstenfeld startete katastrophal ins Finale gegen Oberwart. Auswärts setzte es für die Steirer eine bittere 98:113-Niederlage, die schnell vergessen werden muss.

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Es wird wohl auf ewig eine unbeantwortete Frage bleiben, warum die Fürstenfelder den Auftakt zum Bundesliga-Final-Play-off gegen Oberwart dermaßen verpennten. Vom Anpfiff an servierten die zehn Hünen am Parkett ein Spiel auf schiefer Ebene - zu Ungunsten der Steirer. Die Mitchell-Truppe wurde zu Statisten degradiert (14:36) - und von dieser ungewünschten Rolle konnten sich die Panthers den Rest der erschreckend einseitigen Partie nicht mehr erholen.
Predigt ohne Wirkung.
Denn auch im zweiten Viertel waren die Gastgeber klarer Chef am Platz. Dies artete dermaßen aus, dass Oberwart kurzfristig gar einen 26-Punkte-Vorsprung (57:31) herausgeworfen hatte. Zur Halbzeit (36:61) putzte Mitchell seine Mannen in der Kabine kräftig auf und versprühte vor dem Wiederbeginn sogar noch Optimismus. "Das Spiel startet jetzt neu bei null. Meine Spieler sind offensichtlich noch in Fürstenfeld und zeigen keinerlei Energie. Wenn wir die einfachen Würfe treffen, kann sich das Blatt aber vielleicht noch wenden."
Doch dazu kam es nicht. Im Gegenteil, Oberwart traf munter weiter und so stand es bald 71:38 (33 Punkte Vorsprung!). Wenn es nicht schon eine war, dann drohte das Spiel spätestens jetzt Richtung Hinrichtung abzudriften. Doch blieb dieses Horrorszenario im dritten Viertel (Zwischenstand 91:65) aus.
Zu Spät.
Im Schluss-Viertel erinnerten sich die Fürstenfelder dann endlich ihrer spielerischen Möglichkeiten und konnten den Rückstand rasch auf minus 16 verringern. Doch zu spät, um die Partie (Endstand 98:113) noch zu drehen. Damit steht's in der "best of five"-Serie 1:0 für die Burgenländer. Das zweite Spiel steigt am Donnerstag (19.30 Uhr) in Fürstenfeld. Panthers-Manager Karl Sommer: "Wir müssen die Partie rasch abhaken. Es ist noch alles drinnen - Oberwart ist nicht so gut, wir sind nicht so schlecht!"
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Ergebnis
Oberwart Gunners - Fürstenfeld Panthers 113:98 (61:36) Beste Werfer: Moric 27, Boone 22, Youngblood 22 bzw. Grum 24, Dale 16 Spiel zwei am Donnerstag (19.30 Uhr) in Fürstenfeld.








