Nur wenige fahren glücklich weiter
Anna-Maria Heil zog in Bad Waltersdorf in das Viertelfinale ein. Der Großteil der Spieler verlässt ein Future aber enttäuscht.
TENNIS. Bei Future-Turnieren wie das Thermenregion Bad Waltersdorf Open eines ist, geht es nicht so sehr ums Preisgeld, wie in der "großen Tenniswelt". Zwar werden auch in der Oststeiermark je 10.000 Dollar bei Damen und Herren ausgespielt, doch die verteilen sich auf alle Spieler und selbst für die Finalisten (980 Dollar) reicht das Geld gerade aus, um die Kosten für Fahrt, Hotel und Trainer zu decken. Im Mittelpunkt des Interesses stehen auf dieser Ebene also die Punkte. Doch es ist ein hartes Brot, das auf die Jungprofis wartet. Zunächst müssen zwei bis drei Runden in der Qualifikation gewonnen werden (bei manchen Turnieren sogar vier) und dann auch noch die erste Partie im 32er-Hauptraster, ehe es einen Punkt gibt. Das bedeutet, dass nur 16 Spieler einen Punkt erhalten, aber rund 60 ohne Punkt zum nächsten Turnier fahren.
Zu den glücklichen, die Bad Waltersdorf mit guten Erinnerungen verlassen, gehört Anna-Maria Heil. Die Judenburgerin zwang gestern etwas überraschend die Nummer zwei des Turniers, Lena-Marie Hofmann aus Deutschland, in die Knie und kassierte damit ganze 245 Dollar sowie vier WTA-Punkte. Wie Heils Erstrundengegnerin Silvia Albano (ITA) musste Hofmann bei 1:6, 6:1, 2:1 augeben. "Der erste Satz war der beste von Anna-Maria in diesem Jahr", lobte Coach Thomas Weindorfer die 16-Jährige. Heute trifft sie auf Jeannine Prentner. RAIMUND HEIGL, JOSEF SUMMERER








