Noch läuft das Werkl nicht perfekt
Bei der EM in Südtirol ging es für Mario Braunstein aus Altenmarkt erstmals aufs Eis.
EISSTOCKSPORT. Sehr durchwachsen war die Leistung der österreichischen Herren in der Vorrunde des Mannschaftsspiels bei der EM in Bruneck. Gegen Italien (8:18) und Slowenien (13:15) setzte es Niederlagen, im letzten der acht Spiele trennte man sich von Erzrivalen Deutschland mit einem Remis (9:9). Panik und Zweifel machen sich im Lager der Österreicher nicht breit. "Wir haben sehr viel probiert", sagt EM-Debütant Mario Braunstein, "und daher viele Fehler gemacht." Immerhin reichte es nach dem ersten Tag für Platz drei.
Der steirische Trainer Hans Schabereiter beruhigt: "Wir haben die Bedingungen kennengelernt und alle möglichen Spieler-Kombinationen ausprobiert." Nachdem Braunstein als Stockschütze begonnen hat, musste er dem Leobener Michael Brantner Platz machen, ehe der Altenmarkter als Maß-Schütze den Tag beendete. Die tiefen Temperaturen und das schnelle Eis machen die Aufgabe nicht leichter. "Für die Stockschützen ist das egal. Sie können noch mit den Platten variieren", sagt Braunstein. "Wir sind am Limit und müssen bei den Maß-Schüssen Kraft herausnehmen. Darunter kann die Richtung leiden." Welcher der beiden Steirer heute in der Rückrunde beginnen wird, wurde noch nicht verraten. GEORG MICHL, BRUNECK








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