Mann von herabfallender Tunneldecke schwer verletzt
Tiroler wurde in Unfallkrankenhaus Salzburg eingeliefert - sein steirischer Kollege blieb unverletzt.
Schwere Verletzungen hat am Donnerstag Abend ein 44-jähriger Maschinist aus See in Tirol erlitten, als er in Henndorf im Salzburger Flachgau im Fluchttunnel der Umfahrung Spritzbeton aufbringen wollte: Von der Tunneldecke löste sich plötzlich Spritzbeton, stürzte herab, erfasst den Tiroler und drückte ihn zu Boden. Nach notärztlicher Erstversorgung wurde der Verletzte vom Roten Kreuz in das Unfallkrankenhaus Salzburg eingeliefert, teilte die Polizei mit.
Fluchttunnel. Gegen 19.30 Uhr waren der Tiroler und sein Kollege, ein 35-jähriger Maschinist aus Stein in der Steiermark im Fluchttunnel der Umfahrung von Henndorf mit dem Aufbringen von Spritzbeton mittels selbstfahrender Arbeitsmaschine beschäftigt. Aufgrund der immer wieder auftretenden Verschlammung der Spritzdüse mussten die Arbeiter diese zur Reinigung aus der Halterung entfernen und wollten sie nach erfolgter Reinigung wieder einsetzen, als sich von der Tunneldecke der kurz zuvor aufgebrachte Spritzbeton löste und zu Boden fiel.
Spritzbetonmassen. Dabei wurden die Arbeiter von den herabstürzenden Spritzbetonmassen erfasst und zu Boden gedrückt. Der 35-jährige blieb dabei unverletzt und konnte sich selbst aus der Lage befreien. Der 44-jährige wurde zum Teil von den Betonmassen verschüttet; er wurde von seinem Kollegen unverzüglich aus der Gefahrenzone geborgen und erstversorgt.














