Machtkampf um Milchpreis
Anstrengungen der MilchFairEinigung sorgen unter den Bauern für Unsicherheit.

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Für Unsicherheit unter Bauern und Unverständnis bei den Genossenschaften Berglandmilch und Almland sorgt derzeit die MilchFairEinigung, die sich zum Ziel gesetzt hat, für die Bauern einen höheren Grundpreis für Milch zu erzielen. In der letzten Ausgabe der Mitgliederzeitschrift "Der Schärdinger" von der Berglandmilch wird sogar gedroht: "Wer die Lieferbeziehung zur Berglandmilch beendet, der wird satzungsgemäß aus der Genossenschaft ausgeschlossen." Johann Pretterhofer, als regionaler Vertreter im Aufsichtsrat der Berglandmilch, stellt klar, dass niemand hinausgeworfen werde. Allerdings würden Verträge mit Bauern, die die MilchFairEinigung beliefern, nicht verlängert.
Übereinkunft. Pretterhofer betont, dass davon nur die Übereinkunft der Bauern mit der Berglandmilch betroffen sei, aus der Almland Genossenschaft werde niemand ausgeschlossen. "Wenn ein Milchbauer, der Genossenschafter bei der Berglandmilch ist, an jemand anderes liefert, ist das eindeutig ein Vertragsbruch." Jedes Mitglied habe sich im Genossenschaftsvertrag nämlich verpflichtet, die gesamte Milch der Berglandmilch zu liefern. Im Gegenzug versichere diese, die gesamte Milch, die produziert wird, abzunehmen.
Höherer Grundpreis. Die Absicht, der MilchFairEinigung, einen höheren Grundpreis für Milch zu erzielen, findet Pretterhofer "zwar grundsätzlich sehr gut". Allerdings verstoße dies gegen das Genossenschaftsgesetz der Solidarität, würden einzelne Bauern einen höheren Preis für ihre Milch von der Berglandmilch verlangen als andere.















