Handelsschule Vorau steht vor dem Ende
Für den Landesschulrat scheint die Schließung der Handelsschule Vorau fix. Geplanter Tag der offenen Tür wurde laut Bürgermeister verboten.

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Das Schicksal der von der Schließung bedrohten Handelsschule Vorau scheint besiegelt. Mit "deftigen Worten", wie man aus Vorau hört, habe der Landesschulrat mitgeteilt, dass er sich in dieser Frage nicht in die Knie zwingen lasse. Selbst wenn es den Vorauern gelinge, für das nächste Schuljahr mehr als 25 anmeldewillige Schüler aufzutreiben, werde auf Grund sinkender Geburtenzahlen zugesperrt. Ein für heute, Freitag, in der Handelsschule geplanter Tag der offenen Tür, wo über die angepeilte Weiterführung als HAK (von Hartberg disloziert) informiert werden hätte sollen, sei vom Büro Erlitz verboten worden, ärgert sich Voraus Bürgermeister Josef Steinhöfer. "Jetzt ist es vorbei." Es zeuge nicht von Stärke, wenn man sich auf solche Weise durchzusetzen versuche.
Enttäuschung.
Enttäuscht reagiert Direktorin Maria Kryza-Gersch. Im Sommer werde wohl dicht gemacht, bedauert sie. Im Vorjahr habe man ein gutes Konzept für den Aufbau der HAK ausgearbeitet, jetzt seien die Lehrer demotiviert. "Offenbar haben wir es hier mit einem Politikum zu tun."
Nicht genehmigt.
Eva Ponsold, Büroleiterin von Landesschulratspräsident Wolfgang Erlitz, kann die Aufregung nicht verstehen. Für eine nicht genehmigte Schule dürfen keine Anmeldungen durchgeführt werden, das sei den Eltern nicht zumutbar, sagt sie. Es habe deshalb Beschwerden aus anderen Schulen der Region gegeben. Genehmigen könne die HAK nur das Ministerium, die Stellungnahme des Landesschulrates liege dort auf. Ponsold: "Das pädagogische Konzept ist toll, wir sind aber auf Grund sinkender Geburtenzahlen skeptisch für den Standort."















