Zahlreiche Brände am Neujahrstag in der Steiermark
Die Feuer wurde unter anderen durch Silvesterraketen, Brandstiftung und Schweißarbeiten ausgelöst.

Foto © FF PockreiterEine große Hütte stand in Wartberg in Vollbrand
In der Steiermark ist es am Neujahrstag zu etlichen
Bränden gekommen. Dabei wurde ein Mann durch Rauchgase verletzt, es
entstanden beträchtliche Sachschäden, so die Sicherheitsdirektion
Steiermark. In Soboth (Bezirk Deutschlandsberg) wurde ein
Einfamilienwohnhaus durch einen Brand unbewohnbar, im obersteirischen
Wartberg brannte eine Hütte ab. In Zeltweg setzten Unbekannte eine
ÖBB-Toilette und Müllcontainer eines Mehrparteienhauses in Flammen.
In Mitterdorf im Mürztal entzündete eine Silvesterrakete eine Hecke.
Soboth.
Bei dem Brand gegen 9.00 Uhr in Soboth musste erst der Mieter des
brennenden Hauses versorgt werden, da dieser bei Löschversuchen eine
Rauchgasvergiftung erlitten hatte. Die Feuerwehren Soboth, Eibiswald
und St. Oswald ob Eibiswald hatten aufgrund der exponierten Lage des
Objektes Probleme mit der Löschwasserversorgung, deshalb wurden um
9.41 Uhr zusätzlich die Feuerwehren aus Hörmsdorf, Lateindorf und
Pitschgau-Haselbach alarmiert. Unter schwerem Atemschutz konnten die
Einsatzkräfte durch einen Löschangriff von innen und von außen über
Schiebeleitern den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Die
Brandursache ist noch unbekannt, der Sachschaden aber beträchtlich,
da der Dachstuhl komplett zerstört wurde.
Mitterdorf.
Knapp nach Beginn des Neuen Jahres, um 00.37 Uhr, wurde die
Freiwillige Feuerwehr Mitterdorf (Bezirk Mürzzuschlag) zur
Berghaussiedlung gerufen: Dort hatte eine Silvesterrakete einen
Heckenbrand ausgelöst. 14 Einsatzkräfte mit zwei Fahrzeugen konnten
ein Übergreifen der Flammen auf Wohnobjekte verhindern.
Wartberg.
Rund zwölf Stunden später gab es im Nachbarort Wartberg den
nächsten Feueralarm: Um 12.17 Uhr wurde die örtliche Freiwillige
Feuerwehr zu einem Gelände beim Parkplatz der Firma Vogel & Noot
gerufen. Eine große Hütte stand hier in Vollbrand. Erschwert wurden
die Arbeiten durch brennendes Dämmmaterial im Zwischendeckenbereich,
eine besondere Gefahr stellten auch in der Hütte gelagerte
Benzinkanister dar. Insgesamt waren die Floriani-Jünger von Wartberg
mit 21 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen im Einsatz. Die
Brandursache war laut Sicherheitsdirektion vermutlich Überhitzung im
Bereich eines Abgasrohres. Der Schaden beläuft sich auf rund 70.000
Euro.
Schäffern.
Vermutlich durch Schweißarbeiten brach gegen 7.30 Uhr in der
Werkstatt eines landwirtschaftlichen Anwesens in Schäffern (Bezirk
Hartberg) ein Feuer aus. Der Landwirt konnte die Flammen mit
Pulverlöschern so weit eindämmen, dass er den in der Halle
abgestellten Traktor ins Freie zu fahren vermochte. Die Wehren
Schäffern und Pinggau (42 Mann mit sechs Fahrzeugen) konnten den
Brand löschen, so die Polizeiinspektion Friedberg.
Zweltweg.
In Zeltweg im obersteirischen Bezirk Judenburg zündeten Unbekannte
im Herren-WC des Bahnhofes gegen 6.50 Uhr Klopapierrollen und einen
Abfallkübel mit Papierhandtüchern an. Ein ÖBB-Bediensteter bemerkte
den Rauch und konnte die Flammen löschen. Wenig später setzten
Brandstifter im Hof eines Mehrparteienhauses in der Hauptstraße drei
Müllcontainer in Brand, wodurch auch ein Stiegenaufgang mit
Holzstufen schwer beschädigt wurde. Die Feuerwehr Zeltweg war mit
zwölf Mann und drei Fahrzeugen im Einsatz. Die Täter sind flüchtig,
die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt.
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Der Schaden in Wartberg ...Foto © FF Pockreiter
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... beläuft sich auf rund 70.000 EuroFoto © FF Pockreiter














