Kritik an Schotterpiste
Pöllauer ärgern sich über seit Monaten aufgerissene Straße vor ihren Häusern. Gemeinde sieht Verantwortung bei Heizwerk-Gesellschaft.

Foto © APAEine Schotterpiste macht Pöllauern das Leben schwer
Dass die Pöllauer Grazerstraße seit der Verlegung der Rohre für das Fernheizwerk im Sommer noch immer eine Baustelle ist, wurmt die Anrainer. "Bei Trockenheit staubt es, wenn es regnet, schwimmt der Dreck herum", ärgert sich eine Frau. Die Gemeinde habe versprochen, der Abschnitt werde bis Herbst asphaltiert, mittlerweile erinnere die Fahrbahn an rumänische Verhältnisse. Und das könne durchaus gefährlich sein: Vor Wochen sei sie am Hals von einem durch einen Reifen weggeschleuderten Stein getroffen worden, behauptet die Frau.
Schmutz.
Auf der Gemeinde weiß man um den Unmut in der Grazerstraße. Er habe sich diesbezüglich schon einiges anhören müssen, versichert Bauausschussobmann Franz Spreitzhofer. "Es gibt jede Menge Schlaglöcher und die Häuser werden bei Schlechtwetter dreckig. Ich kann den Ärger verstehen." Schuld an den Verzögerungen sei aber nicht die Gemeinde, sondern die Fernheizwerk-Gesellschaft, die die Grabungen veranlasst habe.
Feuchtes Wetter.
Die Gesellschaft selbst versucht zu beruhigen. Nächste Woche werde asphaltiert, Anfang Dezember wolle man fertig sein, erklärt Geschäftsführer Ekkehard Grübl. Gespießt habe es sich bisher am feuchten Wetter, sowie an einer Firma, die sich mit ihrem Anbot "sehr lange" Zeit gelassen habe. Sieben Kilometer Hauptstrang habe man heuer verlegt, 2008 stünde der Bau von Stichleitungen an. "Das wird ohne größere Behinderungen abgehen."
Kritik aus der Grazerstraße, teils oberirdisch verlegte Rohre verschandelten die Spitalbrücke, kann Spreitzhofer ebenfalls nachvollziehen: "Das ist nicht schön. Es ging aber nicht anders."













