Postler fürchten um Jobs
Mitarbeiter der Paketzustellbasis der Post in Großwilfersdorf zittern nach Quelle-Rückzug um ihre Jobs. Betriebsrat verlangt Sozialplan.

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Der Wechsel des Versandhauses Quelle als größter Kunde der Post zum Konkurrenten Hermes (wir berichteten), lässt die Mitarbeiter der Post-Paketzustellbasis Großwilfersdorf um ihre Jobs zittern. Die Belegschaftsvertretung fürchtet, dass der Post-Vorstand die für die ganze Oststeiermark zuständige Basis angesichts des erwarteten Ausfalls von 20 Millionen Euro Gewinn schließen könnte. Und die Zustellung dem Personal der vor vier Jahren abgetrennten Briefzustellung "umhängt". Während die Paket-Leute auf der Straße stünden. Diese Gefahr sei konkret, sagt Andreas Schieder vom Zentralausschuss des Betriebsrates. Gestern gab der Aufsichtsrat bereits einen Jobabbau im Bereich Paket bekannt, bald könnte der Vorstand Schritte setzen.
Sozialplan gefordert.
Die Belegschaftsvertretung fordert einen Sozialplan für die 18 Paket-Mitarbeiter in Großwilfersdorf und möchte sie in der Division der Briefzustellung unterbringen. Arbeit gebe es genug, vor allem, wenn künftig auf externe Urlaubsersatzkräfte verzichtet werde, meint Schieder.
Keine offizielle Stellungnahme.
Alarmiert zeigt sich Johann Urschler, Bürgermeister von Großwilfersdorf. Beinahe 20 Jobs in der Gemeinde zu verlieren wäre ein harter Schlag, er habe bislang aber keine offizielle Stellungnahme von der Post bekommen. "Man hört aus dem Unternehmen nur Gerüchte. Ich hoffe, die Basis bleibt erhalten."
Übersiedelung wackelt.
Die im September angekündigte Übersiedelung der Briefzusteller von Großwilfersdorf nach Fürstenfeld, könnte angesichts der Entwicklungen auf dem Paket-Sektor wackeln. "Das steht noch nicht", meint Schieder.













