Frau wurde jahrelang misshandelt
Rumäne bedrohte Gattin mehrmals mit dem Tod. Jetzt wurde er verhaftet.

Foto © ReutersRumäne im Bezirk Hartberg verhaftet
Fünf Jahre lang soll eine 32-jährige Rumänin, die mit ihrer Familie in Neudau (Bezirk Hartberg) lebt, von ihrem eigenen Mann misshandelt und verletzt worden sein. Aus Angst vor ihrem Gatten, ebenfalls ein Rumäne, meldete sie die Übergriffe nicht. Jetzt wurde der Fall aufgrund eines vertraulichen Hinweises aus der Bevölkerung bekannt. Gegen den zum Teil geständigen 29-Jährigen wurde sofort ein Haftbefehl ausgestellt.
Mit Umbringen gedroht. Seit 2002 soll sich der Selbstständige bis zu zehn Mal pro Jahr an seiner Ehefrau vergangen haben. In den letzten Jahren drohte er ihr sogar, sie umzubringen, falls sie sich an die Polizei wende. Dabei setze er seine Frau mit einem Messer am Hals unter Druck. 2005 zwang er sie sogar öfters gewaltsam zum Geschlechtsverkehr. Zum letzten Mal kam es am 14. Oktober zu einem Übergriff. Dabei verlangte der Rumäne von seinem siebenjährigen Sohn, ihm ein Küchenmesser zu bringen. Der Bub hatte aus Angst vor seinem Vater dessen Befehl ausgeführt. Dann drohte der Mann seiner Frau abermals mit dem Messer in der Hand. Zudem schlug er ihr mehrmals ins Gesicht.
Jahrelang unbemerkt.Da die Wohnung im Mehrparteienhaus, in der die Familie lebt, an keine direkten Nachbarn grenzt, blieben die Misshandlungen jahrelang unbemerkt. Denn der Mann sperrte laut Polizei seine Frau und die drei Kinder nach der Tat für mehrere Tage ein, bis die Hämatome, Rötungen, Schürfwunden und Schwellungen wieder verheilt waren. Die Frau und ihre Kinder befinden sich in psychologischer Betreuung. Der Rumäne (für ihn gilt die Unschuldsvermutung) sitzt in U-Haft.














