Gemeinde will Wiese beheizen
Stubenberg plant Bau eines "Allwetterbades" mit beheizter Liegewiese. Land zahlt Berater, die diese und weitere touristische Ideen prüfen sollen.

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Spätsommer 2005: Die Herberstein-Krise spitzte sich zu, der Landtagswahlkampf mündete in die heiße Phase und die Politiker versprachen der Region um Stubenberg volle Unterstützung bei der touristischen Entwicklung. Ein bemerkenswertes Projekt kam damals aufs Tapet und wurde von Gemeindevertretern dem nunmehrigen LH-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer vorgestellt: der Bau eines beheizten Seebades.
Angebot für Vor- und Nachsaison.
Seither wurde an den Stammtischen viel über diese Idee gewitzelt. "Es war natürlich nie die Rede davon, den ganzen See zu beheizen", erklärt Tourismus-Geschäftsführer Josef Hirt. Der Bau eines "Allwetterbades" sei nach wie vor ein Thema. Der Plan: Nicht das Wasser wird erwärmt, sondern die Luft - in einem eingeglasten Liegebereich, der ins Wasser hineinreicht. "Wir wollen kein Hallenbad-Flair verbreiten", sagt er. Es gehe um ein Angebot für die unmittelbare Vor- und Nachsaison, in der der See immer deutlich über 20 Grad habe.
Land zahlt Studie.
Das Projekt ist Teil eines Bündels von Maßnahmen zu Attraktivierung des Geländes, ersonnen unter Federführung der Gemeinde. Bürgermeister Franz Hofer will nächste Woche eine Wiener Unternehmensberatung beauftragen, die gesammelten Ideen zu prüfen. Finanziert wird die Studie vom Land. "Am Ende des Prozesses steht ein Masterplan."
Weitere Ideen.
Die Kreativität reicht aber noch weiter: Hofer erwägt den Bau eines Sandstrandes und mehrerer vom See getrennter Kinderbecken. Für das desolate Seehof-Gebäude gebe es einen Investor, der mit einem Gastronomie-Angebot starten möchte, verrät er. Gelinge das alles, könne man über eine Bewirtschaftung der Parkplätze nachdenken.














