Retter fliegen auf Ostpark
Hubschrauberplatz und Rettungszufahrt des LKH werden umgebaut. Bis März 2008 landet der C 16 daher im ungenutzten Ostpark in Schildbach.

Foto © APARetter fliegen auf Ostpark
Das halb fertiggestellte Einkaufszentrum Ostpark liegt seit Jahren im baulichen Koma - jetzt ist der Notarzthubschrauber im Anflug. Die Sanitäter kommen allerdings nicht, um das Projekt zu retten. Sie weichen aus, weil der Landeplatz vor dem LKH Hartberg samt Rettungszufahrt ab 29. Oktober umgestaltet wird. Bis März 2008 investiert die Kages dort 370.000 Euro.
"Außenlandestelle".
Aus der derzeitigen "Außenlandestelle" mit zehn Metern Durchmesser soll ein leicht anzusteuernder Landeplatz mit 25 Metern Durchmesser werden, erklärt LKH-Betriebsleiter Klaus Dietrich. Für die Übergangszeit organisiere das Rote Kreuz einen "Shuttledienst" zwischen Schildbach und Hartberg. "Es geht nicht anders. Der Hubschrauber wird halt ein bisserl längere Stehzeiten haben als sonst."
Die Kages baut auch die Zufahrt für die Rettungsautos um. Das Vordach wird verlängert, seitlich zieht man Glaswände hoch, maximal drei Rettungsautos können später durch automatische Tore einfahren. "Die Sanitäter lagern die Patienten dann windgeschützt um", sagt Dietrich. Dass bislang oft mehr als drei Wagen gleichzeitig den Zugang nutzen, sieht er locker. Komme ab März ein viertes Auto, müsse eben eines wegfahren. In der Bauphase dirigiert das LKH die Rettung zur Wirtschaftszufahrt.
Sinnvoll.
Beim Roten Kreuz freut man sich auf den Zubau, über den "sinnvollen Ablauf" müsse aber erst geredet werden, sagt Bezirksgeschäftsführer Alfred Gigler. Unklar sei auch, ob man bis März immer den Notarztwagen nach Schildbach schicken werde.














