Die Kraft des Jogllands erleben
In St. Jakob im Walde wird am neuen "Kräftereich" gebaut. Die Erlebnisausstellung soll in Zukunft das neue Zentrum der Kraftspendedörfer im Joglland bilden. 2,6 Millionen Euro werden investiert.
Viele bedeutsame Dinge zwischen Wissen und Glaube, die im Joglland zu finden sind, werden die Besucher im neuen "Kräftereich" ab kommenden Jahr in St. Jakob im Walde finden. Da wundert es nicht, wenn sogar der Planungsprozess den Bezug zu einer biblischen Zahl hat. "Es ist ein nachhaltiges Projekt, das innerhalb einer siebenjährigen Nachdenkphase entstanden ist", erklärte der St. Jakober Bürgermeister Anton Doppler diese Woche beim "Baustellenfest", das den Spatenstich ersetzte.
Glaube und Wissenschaft. Ausstellungsgestalter Hans Peter Kudlich nimmt sich auf 1600 Quadratmetern im ehemaligen Pfarrstall des Ortes der unterschiedlichen Formen von "Kraft" an und setzt sie effektvoll um. Beispiele sind Erdstrahlen, mystische Orte oder die Kräfte des Mondes und des Wassers. "Dabei soll immer die Balance zwischen Glaube und Wissenschaft gehalten werden. Wir werten nicht, sondern stellen die Phänomene mit ihrem Für und Wider anschaulich dar", erläutert Kudlich. Die Besucher sollen sich dann auf den Weg machen und die Kräfte selbst in der Region entdecken.
30.000 Besucher sollen kommen. Das Angebot soll regelmäßig durch Sonderausstellungen ergänzt werden. Außerdem sind jährliche Diskussionsforen mit Experten geplant, die ein fachlich tiefer interessiertes Publikum anlocken sollen. Geöffnet ist das "Kräftereich" zwischen April und Oktober, langfristiges Ziel sind 30.000 Besucher pro Jahr und eine entsprechende Steigerung der Nächtigungen in der Region. "Damit es erfolgreich wird, brauchen wird die Mithilfe der ganzen Region", appellierte Bürgermeister Doppler, die Chancen des Projekts zu nutzen.













