Schloss Herberstein wird zur Filmlocation
Der mittelalterliche Burgstil des Schlosses Herberstein spielt eine Rolle im TV-Zweiteiler "Der Bibelcode". Die Filmproduzenten hoffen auf über fünf Millionen Zuschauer allein im deutschen Raum.

Foto © APASchloss Herberstein
Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr wird Schloss Herberstein zur Filmlocation. Nach der TV-Komödie "Erika und Otto" drehen Cosma Shiva Hagen, Olivier Sitruk, Miguel Herz-Kestranek, Joachim Fuchsberger und Christoph Kornschober im Herbst den Fernseh-Zweiteiler "Der Bibelcode" in der Steiermark. Zwei Wochen lang wird der Filmtross in der Oststeiermark Halt machen.
Im Stil von "The Da Vinci Code".
Die Fünf-Millionen-Euro-Produktion - das Land Steiermark fungiert als Co-Finanzier - erinnert an den Stil von Dan Browns "The Da Vinci Code" und soll sowohl in ganz Europa als auch im asiatischen Raum über die Bildschirme flimmern. "Wir wollen das Movie englisch und französisch synchronisieren", weiß Enrico Jakob von Cine Styria. Allein im deutschsprachigen Raum hoffen die Produzenten auf Quoten von über fünf Millionen Zuschauer.
Publikumsmagnet.
"Wir freuen uns sehr, dass das Projekt gerade hier realisiert wird", meint Eva Klößl, zuständig für die Veranstaltungsorganisation im Schloss Herberstein. Vor allem der mittelalterliche "Burgstyle" und die Prunkräume sollen ins rechte (TV-)Licht gerückt werden. Für die Besucher werde das keine Einschränkung bedeuten. Im Gegenteil: "Viele unserer Gäste freuen sich, wenn bei uns gedreht wird", schmunzelt Klößl.
Wiedererkennungswert.
Josef Hirt vom Tourismusverband Apfelland-Stubenbergsee hofft vor allem auf einen entsprechend großen Wiedererkennungswert: "Obwohl ein Großteil unserer Gäste aus Österreich oder Deutschland stammt, verirren sich auch immer mehr Japaner zu uns", schmunzelt Hirt.
Features
Inhalt
Der Mord an einem Bibelforscher führt zu einem uralten Geheimnis: dem Bibelcode. Doch der Schlüssel dazu ging verloren. Die Suche nach ihm führt durch 2000 Jahre Menschheitsgeschichte.
Regie & Produktion
Regie führt Christoph Schrewe. Produziert wird der Streifen von Dieter Pochlatko, Arno Ortmair und Monika Raebel. Die Produktionskosten belaufen sich auf rund fünf Millionen Euro. Außer in der Steiermark wird noch in in der Wüste Negev im Süden Israels sowie in Avignon, Rom und München gedreht.















