Kleine Klassen sind überall möglich
Die Vorgabe im kommenden Schuljahr, erste Klassen mit maximal 25 Schülern zu besetzen, kann in allen Schulen des Bezirks erfüllt werden. Mehr Dienstposten für Lehrer bringt sie aber nicht.

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Keine Probleme gibt es im Bezirk Hartberg, die mit kommendem Schuljahr gültige Vorgabe von maximal 25 Schülerinnen und Schülern in den ersten Klassen zu erfüllen. "Wir sind auf Grund des zur Verfügung gestellten Stellenplanes in der glücklichen Lage, überall die Richtzahl einhalten zu können", ist Bezirksschulinspektor Günther Raser froh. Wobei er festhält, dass die Klassenschüleranzahl von 25 nur als Richtwert für die jeweiligen ersten Klassen der Schulen gilt. Raser präzisiert: "Das Kontingent wird jeder Schule zur Verfügung gestellt, die es dann selbst einteilen kann. Wenn es beispielsweise in einer Klasse 27 Schüler gibt und das ist eine homogene Gemeinschaft, ist das vom pädagogischen und erzieherischen leicht machbar, obwohl man die Klasse eigentlich teilen müsste."
Keine neuen Dienstposten.
Dass es durch die verringerte Klassenschülerhöchstzahl und dadurch mehr Klassen auch mehr Dienstposten für Junglehrer geben wird, ist im Bezirk Hartberg ein Trugschluss. "Leider", seufzt der Bezirksschulinspektor: "Man hat auf Grund der ersten Schätzung wirklich gedacht, neue Kolleginnen und Kollegen anstellen zu können, die schon Jahre warten. Das wäre sehr positiv gewesen, da man endlich den Jungen eine Chance hätte geben können." Doch durch die sinkenden Schülerzahlen werde nichts daraus. Im Gegenteil: Auch heuer muss versucht werden, den bereits bestehenden Personalstand im Bezirk Hartberg wenigstens zu halten. "Es wird derzeit an einer konstruktiven Lösung gearbeitet", umschreibt Raser die Bemühungen.
Kleinstschulen.
Die verringerte Zahl an Schulanfängern hat auch für einige Kleinschulen im Bezirk Konsequenzen, die heuer nur mehr ein- oder zweiklassig geführt werden. "Da die Schülerzahlen schwanken, kann aber nicht gesagt werden, dass diese Schulen für alle Zukunft nur einklassig bleiben werden", beruhigt Raser: "Das ist sicher kein Indiz, dass diese Schulen bereits auf dem Todesacker dahinvegetieren. Die Politik hat ein eindeutiges Bekenntnis zum Erhalt den Kleinstschulen abgelegt." Es gebe weder Gespäche noch irgendwelche Intentionen, Schulen im Bezirk zu schließen.















