Männer schossen mit Gaspistole auf Radarkasten
Den Verdächtigen, im Alter von 19 und 32 Jahren, sei "langweilig" gewesen. Sie wurden wegen schwerer Sachbeschädigung angezeigt.
Zwei Männer aus der Oststeiermark haben am Freitag
mit einer Gasdruckpistole im Vorbeifahren mehrfach auf einen
Radarkasten geschossen und dessen Sichtfenster beschädigt. Ein Zeuge
beobachtete die Männer und merkte sich das Autokennzeichen. Wenig
später wurden ein 19-Jähriger und ein 32-Jähriger als Verdächtige
ausgeforscht. Sie wurden wegen schwerer Sachbeschädigung angezeigt,
so die Exekutive am Samstag.
Radarkasten.
Der 19-jährige Maler und der 32-jährige Maurer schossen gegen
21.20 Uhr auf das stationäre Radargerät in der Ortseinfahrt von
Rohrbach an der Lafnitz (Bezirk Hartberg). Anschließend wendeten sie
ihren Pkw und fuhren erneut an der Anlage vorbei, um abermals auf den
Radarkasten zu schießen.
Fahndung.
Ein Zeuge wurde auf die Schüsse aufmerksam und meldete das
Autokennzeichen der Polizei. Diese leitete eine Fahndung ein und fand
kurze Zeit später das Fahrzeug vor einem Lokal in Lafnitz (ebenfalls
Bezirk Hartberg). Die beiden Männer wurden von den Beamten in der
Gaststätte gestellt. Als Motiv gaben die Oststeirer "Langeweile" an.
Bis zu drei Jahre Haft.
Den beiden bisher unbescholtenen Verdächtigen drohen bis zu drei
Jahren Haft, so die Exekutive. Der Schaden am Radargerät dürfte zwar
nicht hoch sein, doch da es sich um eine "öffentliche Einrichtung"
handelt, gilt der Verdacht der schweren Sachbeschädigung, erklärte
die Polizei.














